Chinesen protestieren gegen westliche Berichterstattung
publiziert: Sonntag, 20. Apr 2008 / 08:50 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 20. Apr 2008 / 09:37 Uhr

Berlin/Los Angeles - In mehreren europäischen Ländern und den USA haben am Samstag Tausende Chinesen gegen die Berichterstattung westlicher Medien über den Tibet-Konflikt protestiert.

Chinesen protestierten gegen die Berichterstattung westlicher Medien über den Tibet-Konflikt.
Chinesen protestierten gegen die Berichterstattung westlicher Medien über den Tibet-Konflikt.
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In Los Angeles versammelten nach Polizeiangaben bis zu 5000 Demonstranten vor den Studios des Nachrichtenkanals CNN. Ein Moderator des Senders hatte China kürzlich als «Haufen von Verbrechern und Schlägern» bezeichnet; CNN entschuldigte sich daraufhin.

In Frankreichs Hauptstadt Paris gingen laut Polizei bis zu 4000 Menschen auf die Strasse, vor allem chinesische Studenten. Sie warben für die Olympischen Spiele in Peking und warfen den westlichen Medien vor, die Lage in Tibet einseitig darzustellen.

Auch in Berlin kamen Hunderte pro-chinesischer Demonstranten auf dem Potsdamer Platz zusammen. Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie «Medien = Lüge» und «Olympia in China. Eine Welt, ein Traum».

In Grossbritannien protestierten mehr als 1000 Menschen vor den Radiostudios der BBC in Manchester. 300 weitere Demonstranten zogen vor das Parlament in London.

Peking hatte Mitte März anti-chinesische Proteste in Tibet gewaltsam niedergeschlagen. Nach Angaben der tibetischen Exilregierung wurden dabei mindestens 150 Menschen getötet. Die chinesische Regierung spricht von rund zwanzig Toten.

Die Unruhen hatten vor den Olympischen Sommerspielen in Peking massive internationale Kritik an China und Rufe nach einem Olympiaboykott ausgelöst.

(smw/sda)

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