Clinton gewinnt Vorwahlen in Pennsylvania
publiziert: Mittwoch, 23. Apr 2008 / 10:59 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 23. Apr 2008 / 14:33 Uhr

Harrisburg - Hillary Clinton hat im Duell mit Barack Obama den dringend benötigten Sieg bei der Vorwahl in Pennsylvania errungen. Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bleibt damit offen.

Im Weitermachen bestärkt: Hillary Clinton.
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Bei der Vorwahl kam die New Yorker Senatorin auf 55 Prozent der Stimmen, ihr schwarzer Kontrahent Obama auf 45 Prozent.

In einer ersten Reaktion gab sich Clinton kämpferisch. «Ein paar Leute hatten mich schon abgeschrieben und gesagt, hör auf. Aber das amerikanische Volk gibt nicht auf und es verdient einen Präsidenten, der auch nicht aufgibt», rief sie einer jubelnden Menge in Philadelphia zu. Sie zeigte sich zuversichtlich. Der Wind habe gedreht.

Obama gratuliert

Obama gratulierte Clinton vom Bundesstaat Indiana aus zu ihrem «grossartigen Wahlkampf». Bei seiner Rede vor Anhängern in Evansville zeigte sich Obama ebenfalls siegessicher.

«Wir werden nicht nur die Vorwahl gewinnen, wir werden nicht nur im November gewinnen. Wir werden dieses Land verändern und die Welt», sagte er. Obama wertete den Ausgang der Wahl in Pennsylvania, wo er einst in Umfragen 20 Punkte hinter Clinton lag, als Erfolg für sich.

Punkte bei Arbeitern

Ersten Analysen zufolge erhielt Clinton einen besonders hohen Zuspruch bei Arbeitern, älteren Wählern und bei Frauen. Obama dagegen schnitt nach Analysen verschiedener US-Fernsehsender erwartungsgemäss bei Schwarzen und bei jungen Wählern stark ab.

Das seit Monaten anhaltende Duell um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gehnt nun also mit unverminderter Härte weiter.

Keine Mehrheit

Die nächsten wichtigen Abstimmungen stehen bereits am 6. Mai in North Carolina und Indiana bevor. Insgesamt finden bis Anfang Juni noch neun Wahlgänge statt.

Landesweit liegt der Senator aus Illinois bei den Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im Sommer immer noch in Führung.

Es zeichnet sich aber auch ab, dass keiner der beiden mit einer Mehrheit der gewählten Delegierten beim Parteitag Ende August in Denver rechnen kann.

Daher dürfte die letzte Entscheidung in den Händen der «Superdelegierten» liegen, das sind zumeist hohe Parteifunktionäre, die in ihrer Entscheidung nicht an die Entscheidung der Basis gebunden sind.

(ht/sda)

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