Computerspiele könnten laut Spieleforscher die Welt retten

publiziert: Freitag, 17. Okt 2008 / 12:54 Uhr

Wien - Computerspiele «könnten die Welt retten», glaubt der US-Spieleforscher James Paul Gee. Junge Leute lernten dank der Spiele mit Komplexität und systematischem Denken umzugehen.

Junge Leute lernten dank der Spiele mit Komplexität und systematischem Denken umzugehen.
Junge Leute lernten dank der Spiele mit Komplexität und systematischem Denken umzugehen.
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Nur dadurch sei es möglich, zivilisationsgefährdende Probleme wie Klimawandel, Überbevölkerung oder Wirtschaftskrisen zu lösen, erklärte Gee von der State University in Arizona an der Konferenz «Future and Reality of Gaming» in Wien.

Das Denken, das die Aufgaben des 21. Jahrhunderts erfordere, dürfe nicht linear oder vereinfachend sein, sondern vernetzt, systemisch und komplex, sagte Gee. Computerspiele hätten, zumindest in einem geeigneten pädagogischen Umfeld, ein «grosses Potenzial, die Menschen für systemisches Denken zu faszinieren».

Beim Computerspielen erwerben die Jungen von heute «spielerisch Qualifikationen, die im Arbeitsalltag höchst erwünscht» sind, erklärte auch die österreichische Jugendministerin Andrea Kdolsky. Die Diskussion über Games auf die Gewalt einzuengen und Spieler als «potenzielle Amokläufer abzustempeln», sei eine «Themenverfehlung».

«Weder gut noch schlecht»

Spiele seien für sich «weder gut noch schlecht», sagte Gee. Zwar habe die US-Armee vor dem Irakkrieg mit Soldaten Krieg «erspielt. Aber danach sind sie draufgekommen, dass wir besser Frieden gespielt hätten», denn dies sei der schwierigere Teil der Aufgabe.

In Wien findet derzeit die zweite Ausgabe der Computerspiel-Messe «Game City» statt. An der Konferenz, die parallel zur Messe läuft, beschäftigen sich Fachleute mit Spielkulturen, Computerspielen als den «neuen Märchen» und dem Beitrag der Computerspiele zur Bildung.

(smw/sda)

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