Couchepin gibt seinem Nachfolger Ratschläge

publiziert: Dienstag, 22. Sep 2009 / 14:32 Uhr

Bern - Methoden der Komplementärmedizin müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein. Dieser Nachweis sei zu erbringen, wenn sie von der Grundversicherung übernommen werden sollen. Gesundheitsminister Pascal Couchepin zeigte sich im Ständerat unbeugsam.

Bundesrat Pascal Couchepin tröpfelt sich während der Debatte zur Komplementärmedizin homöopatische Beruhigungstropfen in sein Glas.
Bundesrat Pascal Couchepin tröpfelt sich während der Debatte zur Komplementärmedizin homöopatische Beruhigungstropfen in sein Glas.
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Vor seiner Antwort auf eine Interpellation von Rolf Büttiker (FDP/SO) zur Umsetzung des Verfassungsartikels über Komplementärmedizin bekannte Couchepin in der kleinen Kammer, dass er eine homöopathische Therapie durchlaufen habe. Der Glaube an die Wirkung sei da, aber die Beweise fehlten.

Sein Nachfolger im Amt, Didier Burkhalter, werde nun den Diskurs aufnehmen, sagte Couchepin. Er rate seinem Nachfolger aber, vorsichtig zu bleiben und nicht alle Forderungen einfach zu akzeptieren. Burkhalter war Mitglied des Neuenburger Komitees zur Unterstützung der Komplementärmedizin.

Büttiker beklagte, dass nach dem Ja von Volk und Ständen zur Komplementärmedizin nichts gelaufen sei. Der Bundesrat verharre in Lethargie und tue so, als ob keine Volksabstimmung stattgefunden hätte. Vom neuen Gesundheitsminister Burkhalter erwarte er «etwas mehr Herzblut», sagte Büttiker.

(smw/sda)

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Naturarzt
Ich brauche meine Globuli gegen Migräne nur ca. zweimal im Jahr!

Da verdient sich meine Ärztin natürlich dumm und dämlich.

Allerdings gibt es Pharmaunternehmen, die zahlen den Ärzten gutes Geld wenn sie ihr Medikament verschreiben.

Bevor man mich hier wieder angreift. Steht alles im Buch Nebenwirkung Tod.
weniger wäre mehr
Vielleicht geht es noch günstiger als Homöopathie oder das Verschreiben von Medikamenten. Diese Mittel sind ja vielfach nur Symptombekämpfung und helfen dem Patienten nur vordergründig. Der (Natur-)Arzt sollte sich Zeit nehmen und sich der Probleme des kranken Menschen annehmen. Wer weiss, vielleicht hilft dies schon. Solange die Ärzte aber direkt vom Verkauf von Medikamenten profitieren, werden wir diese Kosten nicht in den Griff kriegen, denn auch ein Arzt lebt vom Ertrag.
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