Cuche Trainingssechster auf brutaler Piste

publiziert: Freitag, 26. Dez 2008 / 15:07 Uhr

Das letzte Weltcup-Rennen des Jahres dürfte zu einer immensen Herausforderung werden. Die Stelvio-Piste in Bormio präsentierte sich im ersten Training für die Abfahrt vom Sonntag in einem«ganz brutalen» Zustand. Christof Innerhofer fuhr Bestzeit, Didier Cuche wurde Sechster.

Didier Cuche wollte nach eigener Aussage nur noch runterkommen. (Archivbild)
Didier Cuche wollte nach eigener Aussage nur noch runterkommen. (Archivbild)
Derart erschöpft und aufgewühlt waren die Fahrer nach einem ersten Training vor einer Abfahrt noch selten. Kein Wunder, denn die Piste Stelvio verlangte ihnen alles ab - oder sogar zu viel.

Über Gebühr viele Schläge und im unteren Bereich nach Regenfällen in den vergangenen Tagen eine total eisige Unterlage liessen die WM-Strecke von 2005 zu einer ungemein schwierigen Aufgabe werden.

«Ich wollte am Ende gar nicht mehr schnell fahren, sondern nur noch runter kommen», sagte Didier Cuche. Wie der Neuenburger waren wohl viele froh, «heil über die Runden gekommen gekommen zu sein».

Viele Ausfälle

Die Schweizer Equipe ist im Veltlin lediglich mit einem Sextett vertreten. Im Klassement scheint neben Cuche nur noch Didier Défago auf, der nur unwesentlich langsamer war als sein Teamkollege. Carlo Janka stürzte kurz vor dem Ziel, blieb glücklicherweise aber unverletzt.

Ambrosi Hoffmann fuhr an der fast gleichen Stelle an einem Tor vorbei. Der unmittelbar hinter Janka gestartete Daniel Albrecht wurde von der Rennleitung gestoppt, und Tobias Grünenfelder schlug es einen Ski weg. Der Glarner klagte hernach über Schmerzen im linken Knie.

«Lebensgefährliche» Aufgabe

Noch deutlichere Worte als Cuche fanden die Österreicher Michael Walchhofer und Christoph Gruber. «Das ist Wahnsinn, zu viel für einen Familienvater», sagte Walchhofer, der Doppelsieger von 2006. «Es wäre eine Überlegung wert, die nächsten zwei Tage eine Auszeit zu nehmen.» Für Gruber war die Aufgabe sogar «lebensgefährlich».

Aksel Lund Svindal sprach vom Glück, dass mit der Kurssetzung das Tempo etwas gedrosselt worden sei. «Sonst wäre dies hier eine ganz gefährliche Angelegenheit», meinte der Norweger.

Erstes Training:
1. Christof Innerhofer (It) 2:05,68. 2. Aksel Lund Svindal (No) 0,30 zurück. 3. Peter Fill (It) 0,33. 4. Erik Guay (Ka) 0,72. 5. Klaus Kröll (Ö) 0,73. 6. Didier Cuche (Sz) 0,99. 7. Andrej Jerman (Sln) 1,03. 8. Didier Défago (Sz) 1,10. 9. Michael Walchhofer (Ö) 1,27. 10. David Poisson (Fr) 1,57. 11. Hermann Maier (Ö) 1,79. Ferner: 13. Bode Miller (USA) 1,90.

Torfehler u.a.: Werner Heel (It/mit der Bestzeit von 2:04,41 gestoppt), Ambrosi Hoffmann (Sz), Marco Büchel (Lie). - Ausgeschieden u.a.: Carlo Janka (Sz/Sturz), Tobias Grünenfelder (Sz/Ski weggeschlagen), Thomas Lanning (USA/Sturz). - Abgewinkt/Fahrt abgebrochen: Daniel Albrecht (Sz).

(bert/Si)

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