Cuche souverän Super-G-Meister

publiziert: Donnerstag, 22. Mrz 2007 / 14:40 Uhr

Ski alpin - Didier Cuche gewann in Veysonnaz souverän mit einer halben Sekunde Vorsprung den Super-G-Titel, seinen dritten in dieser Disziplin und den sechsten insgesamt. Silber und Bronze gingen an Tobias Grünenfelder und Ambrosi Hoffmann.

Tobias Grünenfelder, Didier Cuche und Ambrosi Hoffmann feiern ihren Triumph.
Tobias Grünenfelder, Didier Cuche und Ambrosi Hoffmann feiern ihren Triumph.
Der 32-jährige Neuenburger freute sich fast noch mehr über die Leistung als über den Titel: «Es ist super gelaufen bei hochwinterlichen Verhältnissen auf einer weltcupwürdigen Strecke Das war wichtig für mich, weil ich zum ersten Mal mit den nächstjährigen Super-G-Ski gefahren bin. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg.»

Wegen der neuen Taillierungsbestimmungen sind alle Firmen gezwungen, für den nächsten Winter neue Ski zu konstruieren.

In der Abfahrt, wo er am Vortag hinter Tobias Grünenfelder Zweiter geworden war, sei das Gefühl mit dem neuen Ski noch nicht so gut gewesen: «Da muss ich am Schuh noch Änderungen vornehmen. Das auch das Abfahrtsmodell schnell ist, hat Andreas Buder bewiesen, der den Ski schon in diesem Winter erfolgreich im Weltcup getestet hat.»

«Das nützt mir gar nichts»

Ziemlich enttäuscht waren die beiden andern auf dem Podest, weil der Abstand mit 0,53 und 0,84 beträchtlich war.

«Ich hätte lieber heute als gestern in der Abfahrt gewonnen», meinte der entthronte Super-G-Meister Grünenfelder.

«Dieses Resultat nützt mir gar nichts». Da er nicht mehr unter den ersten 30 der Weltrangliste ist, muss er künftig im Weltcup aufgrund der FIS-Punkte starten - und diesbezüglich war die SM trotz des zweiten Platzes ein Fiasko.

«Das ärgert mich brutal»

Im Gegensatz zu Cuche verwendete Hoffmann noch das alte Head-Modell, weil er nichts riskieren und unbedingt ein Top-Resultat wollte, um den Absturz in der Weltcup-Startliste zu dämpfen.

Der Davoser, im letzten Jahr Olympia-Dritter in dieser Disziplin, glaubt, dass er nun «nicht einmal mehr unter den ersten 100» ist. Im Weltcup muss er deshalb im nächsten Winter mit einer der letzten Nummern starten.

«Das ärgert mich brutal», sagt Hoffmann, «im Super-G ist die ganze Saison total unglücklich gelaufen. In Lake Louise fuhr ich im ersten Rennen nach meinem Kreuzbandriss noch zu verhalten. Im zweiten in Val Gardena stürzte ich mit der drittbesten Zwischenzeit und verletzte mich. Wenige Tage später war ich in Hinterstoder deshalb noch nicht fit. Und in Kvitfjell schied ich wieder mit der drittbesten Zwischenzeit aus.»

Resultate:
1. Didier Cuche (Les Bugnenets) 1:21,18. 2. Tobias Grünenfelder (Elm) 0,53 zurück. 3. Ambrosi Hoffmann (Davos) 0,84. 4. Carlo Janka (Obersaxen) und Vitus Lüönd (Sattel) je 1,36. 6. Didier Défago (Morgins) 1,45. 7. Beat Feuz (Schangnau) 1,74. 8. Michael Bonetti (Andermatt) 1,75. 9. Cornel Züger (Altendorf) 1,79. 10. Jan Urfer (Belp) 1,89.

(rr/Si)

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