Curling: Dritte Final-Niederlage für Berner Curlerinnen

publiziert: Samstag, 13. Dez 2003 / 20:00 Uhr

Die Scheizer Teams haben an den Curling-EM in Courmayeur ihre letzten Spiele verloren. Somit holten die Bernerinnen um Skip Luzia Ebnöther Silber, während sich das Basler Team von Bernhard Werthemann Platz 4 begnügen musste. Die Titel gewannen die Schotten und zum dritten Mal in Serie die Schwedinnen.

Nur wenige Zentimeter fehlten dem Team von Bern AAM zum Sieg im EM-Final.
Nur wenige Zentimeter fehlten dem Team von Bern AAM zum Sieg im EM-Final.
Insgesamt nur wenige Zentimeter fehlten, und die Schweizer Curling-Delegation hätte mit Gold und Bronze aus Courmayeur zurückreisen können. Das Frauenteam von Bern AAM verlangte den erfolgverwöhnten Schwedinnen alles ab und dominierte den Final, bis ein taktischer Fehler im 8. End ein Dreierhaus verursachte und die Wende einleitete.

Schliesslich setzten sich die Skandinavierinnen um Skip Anette Norberg knapp mit 7:6 durch. Es war ihr vierter Sieg in der vierten Direktbegegnung mit Ebnöther. In den letzten 31 EM-Partien kassierten die Schwedinnen nur eine einzige Niederlage. Diesmal war ihr Erfolg eher glücklich, denn über weite Strecken waren sie den Schweizerinnen unterlegen.

Das Männerteam von Basel Ysfäger Clariden musste sich den routierten Dänen um Skip Ulrik Schmidt sogar erst im Zusatzend (8:9) geschlagen geben. Werthemanns letzter Stein geriet nach einer ausgeglichenen Partie wenige Zentimeter zu lang, sodass der dänische Stein näher am Zentrum liegen blieb. Eine Überraschung bildete der 11:5-Finalsieg der jungen schottischen Crew um David Murdoch gegen den Topfavoriten und zweimaligen Weltmeister Schweden (Peter Lindholm).

Luzia Ebnöther hatte schon an den Weltmeisterschaften 2000 und an den Olympischen Spielen 2002 den Final knapp verloren. Schon bald jedoch bekommen die Schweizerinnen eine neue Chance, denn sie bleiben dank ihrer Leistung in Courmayeur für die Weltmeisterschaften im April in Schweden vorselektioniert. Dies gilt ebenso für das Team von Schweizer Meister Werthemann. Die Basler haben die Erwartungen an ihrem ersten internationalen Titel-Turnier bei weitem erfüllt oder gar übertroffen.

EM. Männer. Final: Schottland (Euan Byres, Neil Murdoch, Craig Wilson, Skip David Murdoch) - Schweden (Peter Narup, Magnus Swartling, Tomas Nordin, Skip Peter Lindholm) 11:5.

Spiel um Platz 3: Dänemark (Joel Ostrowski, Carsten Svensgaard, Lasse Lavrsen, Skip Ulrik Schmidt) - Schweiz (Basel Ysfäger Clariden/Daniel Widmer, Thomas Hoch, Thomas Lips, Skip Bernhard Werthemann) 9:8 nach Zusatzend.

Challenge-Spiel um 7. und letzten WM-Platz: Frankreich (Thomas Dufour) - Russland (Alexander Kirikow) 10:2.

Frauen. Final: Schweden (Anna Bergström, Cathrine Norberg, Eva Lund, Skip Anette Norberg) - Schweiz (Bern AAM/Laurence Bidaud, Tanya Frei, Carmen Küng, Skip Luzia Ebnöther) 7:6.

Um Platz 3: Dänemark (Camilla Hansen, Denise Dupont, Malene Krause, Skip Dorthe Holm) - Schottland (Katie Loudon, Lynn Cameron, Karen Addison, Skip Jackie Lockhart) 5:4 nach Zusatzend.

Challenge-Spiel um 7. und letzten WM-Platz: Finnland (B-Sieger/Skip Kirsi Nykänen) - Deutschland (Andrea Schöpp) 8:7 nach Zusatzend.

Frauen. Final. Statistik End für End: End 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Total Schweiz 0 1 0 1* 1 0 1* 0 2* 0 6 Schweden 0* 0* 1* 0 0* 1* 0 3* 0 2* 7 Männer. Spiel um Platz 3: End 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ZE Total Schweiz 0 1* 2 0 0* 2* 0 0* 3* 0 0* 8 Dänemark 2* 0 0* 1* 1 0 1* 1 0 2* 1 9

* = Vorteil des letzten Steins ZE = Zusatzend

(von Peter Lerch/Si)

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