Curling: EM - Versöhnlicher Abschluss für die Schweizerinnen
publiziert: Freitag, 13. Dez 2002 / 17:27 Uhr

(Si) Die Curling-EM in Grindelwald fanden für die Schweizerinnen um Skip Nicole Strausak ein versöhnliches Ende. Sie gewannen das Entscheidungsspiel um Platz 5 gegen Deutschland 8:4 und qualifizierten sich für die WM im April 2003.

Die Schweizer Männer mit Skip Ralph Stöckli kamen der WM-Qualifikation, die nach dem miserablen Turnierbeginn mit den sechs Niederlagen in Serie kaum mehr realisierbar schien, wieder einen Schritt näher. Im Entscheidungsspiel um Platz 7 bezwangen sie mit einer sehr guten Leistung England 9:1. Die Engländer, gegen welche die Schweizer in der Vorrunde nach einem 8:5-Vorsprung verloren hatten, gaben nach sieben Ends auf. Auf dem Weg zum WM-Platz stehen die Schweizer noch vor der letzten Hürde: Sie müssen sich am Samstagnachmittag (14 Uhr) im "Challenge Game" gegen den Sieger der B-Gruppe durchsetzen. Wer dies sein wird, wurde gestern Abend (nach Redaktionsschluss) im B-Final zwischen Italien und Holland ermittelt.

B-Favorit Italien wäre ein besonderer Gegner. Die beiden Brüder Zandegiacomo und die beiden Cousins Bombassei bestritten 1995 die EM ebenfalls in Grindelwald unter Skip Claudio Pescia, der heutigen routinierten Nummer 3 im Team von St. Galler Bär. Die Italiener überraschten damals mit dem 4. Schlussrang und spielten die bislang letzte WM-Teilnahme für ihr Land heraus.

Frauen: alles nahe beisammen

Die Bernerinnen verabschiedeten sich beim Sieg gegen Deutschland mit ihrer besten Leistung aus Grindelwald. Sie dominierten die Deutschen, gegen die sie in der Vorrunde eine der ärgerlichen Niederlagen bezogen hatten, von A bis Z.

Die Schweizer Bilanz von 6:4 Siegen ist letztlich nicht schlecht. Es gilt zu berücksichtigen, dass die besten sieben Teams leistungsmässig sehr nahe beieinander liegen. Das beste Indiz für die derzeitige Ausgeglichenheit im Frauencurling ist die Tatsache, dass die Schottinnen um Jackie Lockhart nur acht Monate nach dem Gewinn des Weltmeistertitels plötzlich zu Entscheidungsspielen um die WM-Teilnahme antreten mussten. Die Titelverteidigerinnen aus Schweden (Anette Norberg) gewannen in der Vorrunde zwar acht- von neunmal, doch viele ihrer Partien -- auch jene gegen die Schweiz -- gingen sehr knapp aus.

Nicole Strausak war enttäuscht darüber, dass es nicht zur Halbfinal-Qualifikation gereicht hatte, zog aber gleichwohl ein positives Fazit: "Wir wollten zuletzt unbedingt noch Fünfte werden und haben dies auch geschafft. Wir haben die EM mit einer guten Leistung abgeschlossen. Wir wissen jetzt, dass wir uns steigern können, wenn es darauf ankommt."

Trotzdem darf von den Schweizerinnen im April an der WM in Winnipeg eine Verbesserung erwartet werden. Nach den Aussagen von Teamcoach Brian Gray hatten sie die EM von vornherein lediglich als drittwichtigstes Ereignis (hinter SM und WM) der Saison eingestuft und deshalb mit den Vorbereitungen bewusst später begonnen.

(Peter Lerch, Grindelwald /sda)

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