Facebook wird als Hilfe benutzt

Dargebotene Hand arbeitet neu mit Facebook zusammen

publiziert: Montag, 16. Apr 2012 / 12:09 Uhr
Facebook soll als Hilfe für jüngere Menschen dienen.
Facebook soll als Hilfe für jüngere Menschen dienen.

Bern - Die Dargebotene Hand arbeitet neu mit dem sozialen Netzwerk Facebook zusammen. Ziel ist unter anderem, Suizide zu verhindern. Der Telefon-Beratungsdienst will mit dem neuen Angebot den Kommunikationsgewohnheiten von jüngeren Menschen entgegenkommen.

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Den über 2,7 Millionen Facebook-Nutzern in der Schweiz und Liechtenstein werde neu aktiv Hilfe von Telefon 143 angeboten, heisst es im Communiqué vom Montag. Äussern Facebook-Freunde Absichten, sich etwas anzutun, ist es möglich, über ein Formular direkt mit Facebook Kontakt aufzunehmen.

Nach dem Ausfüllen des Formulars erhält die betroffene Person ein E-Mail von Facebook mit den Kontaktdaten der Dargebotenen Hand. Darin wird die Person darauf hingewiesen, dass sie bei der Dargebotenen Hand jederzeit vertraulich und anonym um Rat fragen kann. Das neue Präventionsangebot gibt es in der Deutschschweiz und auch in der Romandie und im Tessin.

Mehr Online-Anfragen

2011 klingelte im Durchschnitt alle zweieinhalb Minuten das Telefon der Dargebotenen Hand. Die zwölf Regionalstellen mit 630 Beraterinnen und Beratern registrierten insgesamt 208'991 Anrufe.

Während diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr stabil blieb, nahmen die Online-Kontakte um über ein Viertel auf 4'299 E-Mail- respektive Chat-Anfragen zu. Die Dargebotene Hand hat ihr Online-Angebot in den vergangenen Jahren ausgebaut.

Am häufigsten angesprochen wurden die Themen «psychisches Leiden» (21 Prozent), «Bewältigung des Alltags» (19 Prozent) sowie «Einsamkeit» (11 Prozent). Ebenfalls relativ häufig angesprochen wurden die Themen Beziehungen, Familie, Erziehung und Krankheit.

Auch 2011 suchten deutlich mehr Frauen (72 Prozent) als Männer Rat bei Telefon 143. Die Hälfte der Anrufenden waren 40- bis 65 Jahre alt, je rund ein Fünftel waren unter 40- oder über 65-jährig. Dagegen waren vier von fünf Online-Nutzern jünger als 40 Jahre.

(laz/sda)

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