Das Nachfolgerennen um Villigers Sitz ist lanciert
publiziert: Dienstag, 16. Sep 2003 / 18:33 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 24. Sep 2003 / 15:16 Uhr

Bern - Bundesrat Kaspar Villiger tritt auf Ende Jahr zurück. Der 62-jährige Finanzminister hat die Demission, die er bereits vor einem Jahr angekündigt hat, offiziell eingereicht. Villiger war im Frühjahr 1989 in die Landesregierung gewählt worden.

Wer wird sein Nachfolger.
Wer wird sein Nachfolger.
Die Bundesratsparteien FDP, CVP und SP haben Villiger als fairen und seriösen Politiker gewürdigt. Die SVP beliess es bei einem simplen Dank für die Arbeit, übte sonst aber Kritik an der Arbeit des abtretenden Finanzministers.

Mit seiner Rücktrittserklärung hat Bundesrat Kaspar Villiger das Rennen um seine Nachfolge lanciert. Zwei Namen werden am häufigsten genannt: Franz Steinegger und Christine Beerli.

Fest steht, dass das neue Regierungsmitglied in der deutschen Schweiz zu suchen ist. Auch sähen die FDP-Frauen am 10. Dezember gerne eine der Ihren siegen.

Als Co-Favorit wird der abtretende 60-jährige Urner Nationalrat Franz Steinegger gehandelt. Steinegger selbst will zwischen den Wahlen und Ende Oktober über eine Kandidatur entscheiden.

Konkurrenz erwächst ihm von der 50-jährigen Berner Ständerätin Christine Beerli. Sie will bis Ende Woche über eine Kandidatur entscheiden.

Lachender Dritter könnte der 55-jährige Schaffhauser Nationalrat Gerold Bührer sein, der vor allem beim Wirtschaftsfreisinn und bei der SVP mehr Anklang findet. Er selbst denkt über eine Kandidatur nach.

Ein Mann der Wirtschaft ist auch der Ausserrhoder Ständerat Hans-Rudolf Merz. Als 61-Jähriger teilt er mit Steinegger freilich das Altershandicap. Merz äusserte sich ausweichend.

Als Frauen-Alternative zu Beerli könnte sich Nationalrätin Christine Egerszegi anbieten. Die 55-jährige Aargauerin hat sich im Parlament als Sozialpolitikerin profiliert. Sie zeigt sich interessiert.

(bert/sda)

 
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