Das Sauber-Image ist nicht beschädigt
publiziert: Dienstag, 25. Mai 2010 / 13:46 Uhr
Zuverlässig und sympathisch: Das Land von Willhelm Tell hat noch immer ein gutes Image.
Zuverlässig und sympathisch: Das Land von Willhelm Tell hat noch immer ein gutes Image.

St. Gallen - Die Schweizer Herkunftsbezeichnung ist auf der ganzen Welt trotz der Wirtschaftskrise und der Annahme der Minarett-Initiative weiterhin wertvoll: Das zeigt eine Studie der Universität St. Gallen (HSG).

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Der Schweiz gelinge das Kunststück, international in hohem Masse respektiert und gleichzeitig noch als sympathisch wahrgenommen zu werden, teilte die HSG mit. Auch Schweizer Produkte und Dienstleistungen genössen weltweit einen exzellenten Ruf.

Für die Studie «Swissness Worldwide 2010» wurden rund 16'000 Personen per Mail angeschrieben, 3700 Frauen und Männer aus 56 Ländern haben geantwortet. Die HSG arbeitete dabei mit der htp St. Gallen Managementberatung, der GfK Switzerland und McCann Erickson zusammen.

Zuverlässig, hochwertig und luxuriös

Die Erzeugnisse keines anderen Vergleichslandes würden derart positiv wahrgenommen. Sie würden als besonders zuverlässig, hochwertig und luxuriös gelten. Entsprechend würden Schweizer Produkte mit einem vergleichsweise hohen Preis in Verbindung gebracht, nach wie vor aber wenig mit Innovationskraft assoziiert.

Das Image von Schweizer Erzeugnissen habe sich in den letzten Jahren nur geringfügig verändert. Dies unterstreiche, so heisst es im Communiqué der Universität, dass sich über Jahrhunderte aufgebaute Markenwerte von Ländern durch einmalige und kurzfristige ökonomische und politische Ereignisse kaum veränderten.

Kein Image-Schaden

Die Diskussionen um den Schweizer Finanzsektor und die Annahme der Minarettinitiative durch das Stimmvolk hätten dem Image der Schweiz nicht geschadet. In absoluten Zahlen habe der Schweizer Banksektor zwar verloren, allerdings weniger als der «Wettbewerb». Die Banken der Schweiz seien vergleichsweise gut durch die Krise gekommen.

(fkl/sda)

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