Demos gegen Sozialabbau in Bern angekündigt
publiziert: Samstag, 20. Sep 2003 / 13:12 Uhr

Bern - Tausende wollen sich am Samstagnachmittag in Bern gegen den Sozialabbau wehren. Zur Demonstration haben der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaft Travail.Suisse aufgerufen.

Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse, und Susanne Blank, Dossier Wirtschaftspolitik.
Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse, und Susanne Blank, Dossier Wirtschaftspolitik.
Der Umzug führt ab dem frühen Nachmittag von der Schützenmatte beim Bahnhof via Waisenhausplatz und Altstadt zum Bärengraben und Aargauerstalden, wo die Reden gehalten werden.

Am Aargauerstalden werden die Präsidenten von SGB, Nationalrat Paul Rechsteiner, und Travail.Suisse, Nationalrat Hugo Fasel, das Wort ergreifen, ebenso die Präsidentin der SP Schweiz, Ständerätin Christiane Brunner und Nationalrat Jean-Claude Rennwald von der Gewerkschaft SMUV.

Mit einem Aktionstag haben die Gewerkschaften bereits vor zehn Tagen Rentenalarm ausgelöst. In über 50 Städten und grösseren Orten protestierten sie unter anderem gegen die Erhöhung des Rentenalters und forderten die 13. AHV-Rente. Gleichzeitig warben sie für die Kundgebung vom 20. September.

Nicht nur gegen den Rentenabbau wird in Bern demonstriert. Vorgängig protestierte der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonalverband (SEV) gegen überproportionale Einsparungen beim öffentlichen Verkehr.

Mehrere hundert Demonstrierende waren laut SEV dem Aufruf gefolgt, um für eine nachhaltige Verkehrspolitik und gegen das Sparen am falschen Ort einzustehen. Das Entlastungsprogramm des Bundes sieht laut SEV beim öffentlichen Verkehr in den nächsten drei Jahren Kürzungen von über 600 Mio. Franken vor.

Die Demonstrierenden des SEV schlossen sich nach ihrem Protest der grossen Kundgebung des Gewerkschaftsbundes gegen den Rentenabbau an.

(bsk/sda)

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