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«Der FCZ muss sehr gut sein»

publiziert: Samstag, 29. Apr 2006 / 09:24 Uhr / aktualisiert: Samstag, 29. Apr 2006 / 12:39 Uhr

In der 33. Runde der Axpo Super League steigt das letzte Derby zwischen dem FCZ und GC im 81-jährigen Letzigrund.

Krassimir Balakov ist von der Stärke seines Teams überzeugt.
Krassimir Balakov ist von der Stärke seines Teams überzeugt.
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Ein Derby, in dem GC-Trainer Krassimir Balakov die Fortschritte seiner Equipe untermauert sehen will.

«Der FCZ muss sehr gut sein, wenn er gegen uns bestehen und Punkte gewinnen will», sagte GC-Coach Krassimir Balakov vor seinem zweiten Derby.

Bei seinem Debüt in Stadtrivalen-Duellen hatte der Bulgare auf der GC-Bank vor exakt einem Monat ein 0:0 erreicht und damit den Sprung des FCZ an die Tabellenspitze verhindert.

Es war eines von zwei Spielen in dieser Saison, in der der FC Zürich kein Tor erzielt hat; das erste war am 1. Oktober, der Gegner hiess auch damals GC.

Markante Fortschritte

Balakov ist vor dem Gang auf den Letzigrund aber nicht nur wegen der ausgeglichenen Derby-Bilanz in dieser Saison zuversichtlich.

Die Fortschritte seiner Equipe in den letzten Wochen lassen den Osteuropäer glauben, sich mit dem entrückten Stadtrivalen auf Augenhöhe zu befinden.

«Es gibt keine Mannschaft, die uns in dieser Rückrunde dominiert hat», sagte Balakov. GC seinerseits habe indes zuletzt das Spiel immer bestimmt - und so zu Recht viele Punkte geholt.

Konkurrenz ist gewarnt

In der Tat sind die Grasshoppers nach schwachen Rückrundenstart zu einem respektablen Herausforderer der Spitzenklubs Basel und Zürich geworden.

Auf dem Hardturm wurde auch dem FCB ein Remis abgerungen, und in Basel verloren die Zürcher Anfang März, damals noch in der Phase der Selbstfindung, erst durch ein Tor in der Nachspielzeit.

Der Steigerungslauf unter Balakov ist auch der Konkurrenz nicht entgangen. «Seit GC nur noch mit einem Stürmer spielt und die Mannschaft die Ideen von Balakov umsetzen kann, hat es nicht mehr verloren und kassiert fast keine Gegentore mehr», hat FCZ-Trainer Lucien Favre erkannt.

Ausgerechnet in der Saison der grossen Wachablösung auf dem Platz Zürich befürchtet der Romand, dass der FCZ erneut über den Rivalen von ennet der Geleise stolpert. «Vielleicht ist das Meisterrennen am Sonntagabend gegen uns entschieden.»

Schlagkräftige Truppe

In dieses Rennen will Balakov mit den Grasshoppers in der kommenden Spielzeit auch wieder eingreifen. «Wir sind auf sehr gutem Weg, in der nächsten Saison oben dabei zu sein.» Den Weg nach oben hat Balakov schneller gefunden, als es ihm zugetraut wurde.

Nicht ohne stolz verkündete er daher, er habe in weniger als vier Monaten eine schlagkräftige Truppe geformt. «Trapattoni dagegen hat in sechs Monaten in Stuttgart den Erfolg nicht gefunden», stellte er zudem einen gewagten Vergleich her.

Als früherer Spitzenspieler, der sich trotz der künstlerischen Veranlagung selten zu schade war, hart für den Erfolg zu arbeiten, ist sich Balakov aber bewusst, dass das Team selbst grossen Anteil an der positiven Momentaufnahme hat.

«Es macht Spass, mit diesem Team zu arbeiten. 80 Prozent der Mannschaft ist mental gesund. Jetzt können wir bereits ein erstes Mal die Früchte ernten.» Und mit einem Sieg im letzten Derby auf dem alten Letzigrund wäre Balakov und seinen Grasshoppers ein Eintrag in den Klub-Annalen sicher - auch wenn die nähere Zukunft dann doch nicht so rosarot sein sollte, wie sie der Bulgare malt.

Die 33. Runde im Detail:
Basel - Thun (bisherige Resultate: 0:3, 5:1, 1:1). -- Samstag, 17.45 Uhr (TV/SF 2). -- Absenzen: Murat Yakin, Dzombic (beide verletzt); Adriano (gesperrt), Aegerter, Gerber (beide verletzt). -- Fraglich: Smiljanic (Ferseninfektion); keiner. -- Statistik: Der FC Basel hat eine von zwei Saisonniederlagen beim 0:3 in Thun bezogen. Das war im Juli 2005; seither haben die Basler in der Meisterschaft immer mindestens ein Tor erzielt. Thun hat im April vier von sechs Partien gewonnen und dabei 13 Punkte geholt.

Schaffhausen - Yverdon (1:0, 1:2, 4:0). -- Samstag, 19.30 Uhr. -- Absenzen: Sereinig (gesperrt), Soufiani, Pesenti, Rama (alle verletzt); keine. -- Statistik: Dass Schaffhausen gegen Yverdon auswärts zweimal gewonnen, zuhause in der Hinrunde aber verloren hat, entspricht der Logik des FCS. Vor heimischem Publikum holt die Equipe von Jürgen Seeberger kaum Punkte. Nur neun der insgesamt 31 Zähler wurden auf der Breite realisiert. Yverdon ist in der Rückrunde die offensiv harmloseste Equipe der Axpo Super League. Seit der Winterpause schossen die Waadtländer nur zehn Tore; in den letzten drei Partien gingen sie leer aus.

Young Boys - St. Gallen (1:0, 1:0, 3:1). -- Samstag, 19.30 Uhr. -- Absenzen: Everson (verletzt); Razzetti, Koubsky (beide verletzt). -- Fraglich: João Paulo, Hodel; keiner. -- Statistik: YB hat die letzten beiden Heimspiele verloren (0:2 gegen den FCZ, 1:2 gegen Schaffhausen). Seit dem missglückten Cupfinal hielten sich die Berner in der Axpo Super League jedoch schadlos und gewannen gegen Xamax und Aarau mit dem Skore von insgesamt 8:2. Thomas Häberli kam in diesen beiden Partien während 107 Minuten zum Einsatz und erzielte dabei vier Tore; es waren seine ersten Treffer in dieser Saison. St. Gallen hat die letzten fünf Auswärtsspiele verloren (4:11).

Neuchâtel Xamax - Aarau (0:2, 0:2, 1:3). -- Sonntag, 14.30 Uhr. -- Absenzen: Mangane (verletzt); Menezes, Berisha, Neri, Schenker, Schmid (alle verletzt). -- Fraglich: Hürlimann, Lalic; keiner. -- Statistik: In Aarau ist das Frühlingserwachen gleichzusetzen mit den Tagen der offenen Tore. In den letzten 270 Minuten kassierte der FCA 16 (!) Gegentore. Noch schlimmer war es vor einem Jahr. Damals wurde die Aarauer Defensive zwischen der 27. und 29. Runde 17 Mal bezwungen.

Zürich - Grasshoppers (4:2, 0:1, 0:0). -- Sonntag, 16.15 Uhr (TV/Sat.1). -- Absenzen: Alphonse (gesperrt); Mitreski (gesperrt), Peralta (verletzt). -- Fraglich: Margairaz (Oberschenkelverhärtung), Stucki (Grippe), Taini (Magenbeschwerden); Leandro, Muff, Chihab, Viveros (alle Trainingsrückstand). -- Statistik: Seit 20 Runden ist der FCZ ungeschlagen. Doch in den Derbys tut sich der Stadtklub in der Saison der grossen Wachablösung auf dem Platz Zürich schwer. Zweimal blieb die erfolgreichste Offensive der Liga ohne Tor; es waren die beiden Derbys auf dem Hardturm. GC hat auch sonst Grund, dem Duell gegen den Nachbarn optimistisch entgegenzublicken. In den vergangenen sechs Partien gab es 14 Punkte und zuletzt eine beachtliche Leistung beim 1:1 gegen Basel.

Rangliste:
1. Basel 31/69. 2. Zürich 32/66. 3. Grasshoppers 32/51. 4. Young Boys 31/50. 5. Thun 32/46. 6. St. Gallen 32/34. 7. Schaffhausen 32/31 (30:46). 8. Yverdon 32/31 (34:53). 9. Aarau 32/30. 10. Neuchâtel Xamax 32/27.

Die Restprogramme:
Basel (1. Platz/69 Punkte): Thun (h), Yverdon (a), Schaffhausen (a), Young Boys (a), Zürich (h)

Zürich (2./66): Grasshoppers (h), Thun (a), Yverdon (h), Basel (a)

Grasshoppers (3./51): Zürich (a), Young Boys (h), Xamax (a), Aarau (h)

Young Boys (4./50): St. Gallen (h), Grasshoppers (a), Thun (h), Basel (h), Yverdon (a)

Thun (5./46): Basel (a), Zürich (h), Young Boys (a), Xamax (h)

St. Gallen (6./34): Young Boys (a), Xamax (h), Aarau (a), Schaffhausen (h)

Schaffhausen (7./31): Yverdon (h), Aarau (a), Basel (h), St. Gallen (a)

Yverdon (8./31): Schaffhausen (a), Basel (h), Zürich (a), Young Boys (h)

Aarau (9./30): Xamax (a), Schaffhausen (h), St. Gallen (h), Grasshoppers (a)

Neuchâtel Xamax (10./27): Aarau (h), St. Gallen (a), Grasshoppers (h), Thun (a)

(rr/Si)

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