Der Waldbrand von Leuk kostet 7 Millionen Franken
publiziert: Dienstag, 30. Sep 2003 / 17:54 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Sep 2003 / 18:36 Uhr

Leuk - Der Waldbrand von Leuk VS hat eine Fläche von 310 Hektaren verwüstet. Über 200 000 Bäume sind dem Feuer zum Opfer gefallen, darunter 70 Hektaren Schutzwald. Die Walliser Gemeinde hat heute Bilanz gezogen.

Bei Leuk sind 450 Hektaren Wald verbrannt.
Bei Leuk sind 450 Hektaren Wald verbrannt.
Es sei etwas zerstört worden, das nicht versichert werden könne, sagte der Gemeindepräsident von Leuk an einer Medienkonferenz. Die Kosten der Löscharbeiten betragen 2 Millionen Franken. Noch höher wären sie, wenn die Armee nicht eingesprungen wäre.

Das Feuer war am Abend des 13. Augusts ausgebrochen. Rund 260 Personen mussten vorübergehend evakuiert werden. Feuerwehren, Armee und Zivilschutz waren bis zum 5. September mit Lösch- und Überwachungsarbeiten beschäftigt. Die Fläche wird auch jetzt noch kontrolliert.

Die Armee trug zur Eindämmung der Flammen über 2000 Mannstage bei, der Zivilschutz 1000 und die Feuerwehren rund 900. Die Helikopterpiloten flogen 6500 Runden und warfen dabei 7,3 Millionen Liter Wasser ab.

Zu den Löschkosten kommen noch 5 Millionen Franken für die Schutzverbauungen und die Aufforstung hinzu. Es werde mindestens ein halbes Jahrhundert dauern, bis der Wald seine Schutzfunktion wieder erfüllen könne, erklärte Forstinspektor Viktor Bregy.

Mit dem Errichten von Schutzverbauungen hat die Gemeinde bereits begonnen. Wegen der Niederschläge steigt im Herbst und Winter die Erosionsgefahr. In den exponierten Zonen sind laut Bregy auch Erdrutsche zu befürchten.

Was den Wald betrifft, so wird nur jener Teil aufgeforstet, der als Schutzwald diente. Rund 100 000 Bäume sollen gepflanzt werden. Die übrige Fläche wird der Natur überlassen. Sie soll sich im Laufe der Zeit regenerieren.

Die Ursache des Feuers ist nach wie vor unbekannt. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Seit Januar 2002 sind in der Region von Leuk mindestens 18 Brände ausgebrochen.

Eine weitere mögliche Ursache ist Fahrlässigkeit. Laut Polizei kann nicht festgestellt werden, ob etwa eine Zigarette den Brand ausgelöst hat. Den Zigarettenstummel, den ein Autofahrer laut einem Zeugen weggeworfen hatte, schliesst die Polizei allerdings als Brandursache aus.

Die Gemeinde Leuk hat angesichts der Kosten eine Spendenkampagne lanciert. Bisher gingen rund 300 000 Franken ein.

(bert/sda)

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