Der Winter erreicht auch das Mittelland

publiziert: Montag, 24. Nov 2008 / 07:21 Uhr / aktualisiert: Montag, 24. Nov 2008 / 12:47 Uhr

Bern - Der Winter hat nun auch das Mittelland erreicht: In der Nacht auf Montag schneite es bis tief in die Täler hinab. Wie am Wochenende kam es zu Schleuderunfällen. Eine RhB-Linie wurde unterbrochen, und am Flughafen Kloten kam es zu Verspätungen.

Meteorologen rechnen mit weiteren Schneeschauern im Laufe des Tages.
Meteorologen rechnen mit weiteren Schneeschauern im Laufe des Tages.
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Der Unterbruch auf der Strecke Reichenau-Ilanz der Rhätischen Bahn (RhB) wurde durch einen umgestürzten Baum verursacht. Dieser beschädigte eine Fahrleitung, wie die RhB am Montag mitteilte.

Die Störung dauerte viereinhalb Stunden. Ab 11 Uhr verkehrten die Züge wieder fahrplanmässig. Während des Unterbruchs wurden die Bahnpassagiere zwischen Chur und Ilanz mit Ersatzbussen befördert. Bereits am Wochenende hatten umgestürzte Bäume zahlreiche RhB-Strecken unterbrochen.

Dutzende von Schleuderunfällen

Garstig war das Wetter auch im Kanton Zürich und in der Ostschweiz: In Winterthur-Seen ZH mass SF Meteo 20 Zentimeter Neuschnee. In Ebnat-Kappel SG im Toggenburg waren es 16 Zentimeter und in Widnau im St. Galler Rheintal 14 Zentimeter.

Auf den rutschigen Strassen kam es wie schon am Wochenende zu zahlreichen Schleuderunfällen. Alleine die Zürcher Kantonspolizei zählte in der Nacht auf Montag 36 Verkehrsunfälle, die jedoch allesamt glimpflich ausgingen. Lediglich drei Personen erlitten leichte Verletzungen.

Verspätungen am Flughafen Kloten

Die Schneefälle hielten auch die Equipen auf dem Flughafen Zürich-Kloten auf Trab: Am Sonntagabend und am Montagmorgen mussten jeweils die Pisten geräumt und die Flugzeuge enteist werden, wie eine Flughafensprecherin auf Anfrage sagte.

Dies führte am Sonntag zu Verspätungen zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Am Montagmorgen mussten sich die Reisenden durchschnittlich bloss 10 Minuten gedulden.

Im Kanton Glarus ereigneten sich am Wochenende und am Montagmorgen zehn Schleuderunfälle. Dabei wurden drei Personen verletzt, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Erneut viel Schnee im Wallis

Am meisten Neuschnee fiel in der Nacht auf Montag im Wallis: Laut SF Meteo wurden im Lötschental 31 Zentimeter gemessen. In Sitten waren es 29 Zentimeter. Auch in der Nordschweiz und in einigen Alpentälern gab es laut MeteoNews ausgiebige Schneefälle.

Dies wurde einem 22-jährigen Autofahrer kurz vor Mitternacht in Stansstad NW zum Verhängnis. Er war mit Sommerpneus unterwegs und kam in einer Rechtskurve von der Strasse ab. Verletzt wurde beim Unfall niemand.

Viel Schnee in den Bergen

Freuen dürfen sich die Wintersportfans: Nachdem bereits am Wochenende in den Bergen bis zu einem Meter Neuschnee gefallen war, herrschen gute Voraussetzungen für Skifahrer und Snowboarder.

Auf der Messstation des Schnee- und Lawinenforschungsinstituts Vinadi Alpetta oberhalb von Davos (2730 Meter über Meer) liegen laut SF Meteo bereits 2,63 Meter Schnee. Über 2 Meter Schnee sind es auch auf der Nufenenpassstrasse und im Urner Schächental.

Selbst in Amden SG auf 1610 Metern liegen noch 91 Zentimeter Schnee. Auch im Jura und in den Voralpen fielen laut MeteoSchweiz in der Nacht auf Montag 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee.

(fest/sda)

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