Deutsche Bahn spähte Mitarbeiter aus

publiziert: Mittwoch, 21. Jan 2009 / 22:57 Uhr

Berlin - Die Deutsche Bahn hat Hunderte Mitarbeiter ausgespäht. Das Unternehmen räumte ein, es habe regelmässig Führungskräfte überprüft und dabei auch Telefon- und Kontodaten gesammelt.

Die Bahn hatte die Firma Network Deutschland mit der Überwachung beauftragt.
Die Bahn hatte die Firma Network Deutschland mit der Überwachung beauftragt.
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So habe man Anhaltspunkten auf mögliche Korruption nachgehen wollen. Die Bahn hatte dafür die Firma Network Deutschland eingeschaltet.

Bereits im vergangenen Jahr war bekanntgeworden, dass die Firma Network zwischen 1998 und 2007 über 40 Aufträge von der Bahn erhalten und dafür gut 800'000 Euro kassiert hatte.

Zuletzt hatte die Mitarbeiterüberwachung beim Discounter Lidl für Schlagzeilen gesorgt.

Datenschützer erwägen Klage

Nach einem Bericht des Magazins «Stern» hat die Bahn auch Namen von 500 Ehepartnern von Führungskräften sammeln lassen.

Network habe dann die Personaldaten mit Angaben aus öffentlichen Firmenregistern vergleichen lassen. Damit habe man prüfen wollen, ob Aufträge an Ehepartner vergeben worden seien.

Datenschützer und Politiker reagierten bestürzt. Die zuständige Berliner Datenschutz-Behörde bemängelte unter anderem, dass Bahn-Mitarbeiter auch später nicht über die Kontrollen informiert worden seien. Die Bundesregierung verlangte lückenlose Aufklärung.

(bert/sda)

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Datenmassensammlung-Einladung zum Datenmissbrauch und Zweckentfremdung
Datenmassensammlung

Detekteien können bei begründetem Verdacht im Einzelfall eingesetzt werden ggf um die Beweislastigkeit zufestigen.Leider kommt es immer wieder vor, dass aus Einzelaufträgen gerne auch Sammelaufträge von Seiten des Auftraggebers angefordert werden. Folgeerscheinung davon ist, dass auch Daten von Personen gesammelt werden die weder im Verdacht noch in irgendeinem Zusammengang mit dem Ermittlungsauftrag stehen.Sammel-aufträge wiederum sind
für Detekteien eine feste Einnahmequelle und dem Auftraggeber muß auch etwas an Informationen geboten werden um Folgeaufträge zuerhalten.Daten sammeln ist so alt wie die Welt.Datenmissbrauch auf dem Rücken Unschuldiger ist verwerflich und strafbar.Detekteien sollten sich auf Einzelfälle konzentrieren und sich nicht einer übertriebenen Datensammlung hingeben und diese Aufträge ablehnen.Ein seriöses Ermittlungsunternehmen würde den Auftraggeber entschieden darauf hinweisen.Warum sammeln nicht die internen Dienste mit geschulten Sicherheitsmitarbeitern der Unternehmen selbst die Daten ? Wenn es schief geht liegt die Antwort auf der Hand und keiner ist es gewesen.
MFG ManagerSOS Hongkong/ Frankfurt
Karin Schneider
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