Jede vierte deutsche Frau spielt regelmässig

Deutsche Computerspieler sind hoch gebildet

publiziert: Montag, 24. Sep 2012 / 11:09 Uhr
36 Prozent aller deutschen Abiturienten und Akademiker spielen Computerspiele. (Archivbild)
36 Prozent aller deutschen Abiturienten und Akademiker spielen Computerspiele. (Archivbild)

Berlin - Gamer in Deutschland sind überdurchschnittlich gebildet. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in einer Studie, für die 1.004 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.

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Auch Frauen entdecken Computerspiele zunehmend für sich - jede Vierte von ihnen spielt.

Klischee widerlegt

«Das Klischee, wonach Computerspieler meist männlich und eher wenig gebildet sind, ist grundverkehrt. Der Anteil der Spieler ist unter Abiturienten und Akademikern am höchsten», so Forschungsleiter Tobias Arns.

36 Prozent aller deutschen Abiturienten und Akademiker spielen Computerspiele. Menschen mit Realschulabschluss kommen auf 32 Prozent und Hauptschulabsolventen auf immerhin 26 Prozent. Die Anzahl von weiblichen Computerspielerinnen ist laut der Studie innerhalb von vier Jahren von 22 Prozent auf 28 Prozent gestiegen. Der Anteil der Spieler ist dem Gaming-Experten unter den Abiturienten und Akademikern am höchsten. «Jeder dritte Deutsche über 14 Jahre ist ein Gamer. 2008 war es nur etwas mehr als jeder Vierte», so Arns.

Positiver Einfluss von Spielen

Abiturienten und Akademiker schätzen Computerspiele zudem besonders positiv ein. Jeder Zweite ist davon überzeugt, dass Geschicklichkeit und das logische Denkvermögen verbessert werden. Hauptschulabsolventen hingegen stimmen mit dieser Aussage eher nicht zu - 56 Prozent können diese Auswirkungen nicht feststellen. Unter Schülern und Studenten liegt die positive Einschätzung von Computerspielen sogar bei 77 Prozent.

Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung wollen laut den Forschern, dass Computerspiele auch im Unterricht thematisiert werden. Dieses Statement wird von 73 Prozent der befragten Abiturienten und Hochschulabsolventen unterstützt.

Keine Vergleichswerte

«Bei der Studie wurde nicht danach gefragt, welche Spiele präferiert werden. Wir können also nicht sagen, ob es sich bei den Befragten um Gelegenheitsspieler handelt oder nicht», erklärt Martin Puppe vom BITKOM. Die Studie wird seit 2008 durchgeführt, die Daten lassen sich aber nicht immer vergleichen. «Im vergangenen Jahr haben wir ein anderes Frage-Design benutzt und dabei nur nach den einzelnen Spielplattformen gefragt», so Puppe. Dementsprechend gibt es keine Vergleichswerte zum Vorjahr.

(knob/pte)

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