Deutsche MobilCom will 800 Stellen streichen
publiziert: Mittwoch, 18. Sep 2002 / 10:17 Uhr

Hamburg - Das angeschlagene deutsche Mobilfunk-Unternehmen MobilCom will 130 Millionen Euro Kosten einsparen und dazu 800 Stellen streichen. Einem entsprechenden Konzept habe der Aufsichtsrat am Dienstag zugestimmt, berichtet Financial Times Deutschland.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte dazu keine Stellung nehmen. Vorstandschef Thorsten Grenz hatte bereits am Vortag ein Einsparprogramm und den Wegfall von mehreren hundert Stellen angekündigt. Damit solle im Stammgeschäft bis zum nächsten Sommer die Gewinnzone erreicht werden.

MobilCom baue darauf, dass France Télécom weiterhin den Aufbau des neuen Mobilfunknetzes nach dem UMTS-Standard finanziere, heisst es in dem Bericht.

Verweigerte Zahlungen des Grossaktionärs France Télécom hatten MobilCom in eine bedrohliche Lage gebracht. MobilCom und Bundesregierung bestehen auf den Verpflichtungen des französischen Unternehmens.

Indirekt bekräftigte die französische Industrieministerin Nicole Fontaine den Rückzug von France Télécom. Die Entscheidung, die Partnerschaft mit MobilCom aufzukündigen, sei "unglücklicherweise nicht zu umgehen" gewesen, sagte sie in Paris. "Das ist eine Unternehmensentscheidung, keine der Regierung", betonte sie weiter. France Télécom ist mehrheitlich im Staatsbesitz.

Dabei wird der Ton zwischen Frankreich und Deutschland schärfer. In der "Berliner Zeitung" sagte der deutsche Wirtschaftsminister Werner Müller, er könne doch nicht tatenlos zusehen, wenn ein französischer Staatskonzern durch vertragswidriges Verhalten kurzfristig über 5000 Menschen arbeitslos machen wolle.

(bert/sda)

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