Deutscher Handy-Markt schrumpft

publiziert: Samstag, 11. Apr 2009 / 19:56 Uhr / aktualisiert: Samstag, 11. Apr 2009 / 20:20 Uhr

Der deutsche Handy-Markt schrumpft im ersten Quartal 2009 deutlich. Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stellt Verschiebungen im Kaufverhalten der deutschen Verbraucher fest.

Nokia, hier das N96, konnte die Deutschen 2009 noch nicht überzeugen.
Nokia, hier das N96, konnte die Deutschen 2009 noch nicht überzeugen.
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Allen neuen Geräten und tollen Smartphones zum Trotz, werden immer mehr Kunden ihrer langjährigen Handy-Marke untreu.

Dieses Fazit zieht das Nachrichten-Magazin «Focus» in seiner aktuellen Ausgabe aus einer aktuellen Auswertung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Zudem wirkt sich die Wirtschaftskrise bzw. die intensive Medienberichterstattung über selbige doch auf den Handy-Markt aus.

Zehn Prozent weniger Handys verkauft

Im ersten Quartal 2009 wurden mit 5,38 Millionen Stück demnach zehn Prozent weniger Handys in Deutschland verkauft als im gleichen Zeitraum 2008.

Zu den grössten Verlierern gehören der finnische Marktführer Nokia, dessen Anteil von 37 auf 34 Prozent gesunken ist, und Motorola mit nun vier Prozent (2008: 12 Prozent). Ebenso Federn lassen musste Sagem (unter ein Prozent).

Samsung und LG gehören zu den Gewinnern

Die beiden Hersteller aus Asien, Samsung und LG, konnten im Vergleich zum Vorjahr kräftig zulegen: Samsung bleibt zwar Nummer drei in Deutschland, hat mit einem Marktanteil von 24 Prozent (2008: 18 Prozent) aber fast zur Nummer zwei aufgeschlossen.

Auf diesem Platz bleibt Sony Ericsson mit einer minimalen Steigerung auf 26 Prozent nach 25 Prozent im Vorjahr. Ebenso stark zulegen konnte LG, die mit sieben Prozent nun Nummer vier bei den deutschen Handy-Kunden sind.

Smartphones wie das iPhone von Apple oder das Google-Handy G1 werden zwar immer beliebter und beherrschen vielerortens die Berichterstattung der Medien, verkaufen sich aber noch nicht in so nennenswerten Stückzahlen, dass sie in der GfK-Statistik einzeln ausgewiesen werden. Diese landen dort unter «Sonstiges», die zwei Prozent der Handy-Verkäufe ausmachen.

(Martin Müller/teltarif.ch)

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