Deutschland will zweiten Sieg

publiziert: Mittwoch, 14. Jun 2006 / 10:00 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 14. Jun 2006 / 13:26 Uhr

In den Partien Spanien - Ukraine und Tunesien - Saudi-Arabien treten am Mittwoch die letzten Teams erstmals an.

Deutschland hingegen kann mit einem Sieg gegen Polen den bereits entscheidenden Schritt in Richtung Achtelfinals machen.

Bei einem weiteren Erfolg nach dem 4:2-Startsieg gegen Costa Rica dürfte Deuschland schon vor seinem letzten Gruppenspiel als Achtelfinalist feststehen. Die Entscheidung vorläufig aufschieben könnte dann nur Costa Rica, wenn es anderntags gegen Ekuador gewinnt.

Gegen europäische Mannschaften haben sich die Deutschen in den letzten Jahren aber sehr schwer getan. Seit ihrem Finalsieg an der EM 1996 gegen Tschechien konnten die Deutschen in neun Anläufen nie mehr gegen ein Team aus Europa gewinnen. 2002 standen sie zwar im WM-Endspiel, doch nur beim 1:1 in der Vorrunde gegen Irland trafen sie auf einen Europäer.

Zudem kann Deutschland wieder auf jenen Mann zählen, der gegen Costa Rica auf der Bank sass. Michael Ballack rückt nach seiner Muskelverletzung in der rechten Wade wieder ins Zentrum des Mittelfeldes, die nach dem Startspiel kritisierte Abwehr erhält eine Bewährungschance.

Einen speziellen Bezug zum heutigen Gegner haben die beiden deutschen Stürmer: Sowohl Miroslav Klose als auch Lukas Podolski sind in Polen geboren.

Schiedsrichter Busacca vor dem WM-Debüt

Spanien ist das Team mit längsten Ungeschlagenheit aller WM-Teams, 22 Mal hintereinander blieben die Iberer ohne Niederlage. Letztmals verloren die Spanier an der EM 2004 im Vorrundenspiel gegen Portugal (0:1), womit sie aus dem Turnier flogen. Nun wollen sie etwas länger in Deutschland bleiben.

Bei 10 ihrer bisherigen 11 WM-Teilnahmen kam spätestens in den Viertelfinals das Out, was für eine Fussball-Nation wie Spanier einer katastrophalen Ausbeute gleichkommt. Im Leipziger Zentralstadion soll nun ein Sieg gegen die Ukraine her, jene Mannschaft, die sich als allererste in Europa für die WM qualifizierte.

Geleitet wird die Partie von Schweizer Schiedsrichter Massimo Busacca, der zusammen mit den Assistenten Francesco Buragina und Matthias Arnet sein WM-Debüt gibt.

Tunesien wollen zweiten Sieg

Tunesien sorgte 1978 mit einem 3:1 gegen Mexiko für den ersten Sieg einer afrikanischen Mannschaft an einer WM. 28 Jahre später warten die Tunesier aber noch immer auf ihren zweiten Erfolg.

Eine gute Gelegenheit zum nächsten Sieg bietet sich in München, wo die Nordafrikaner gegen Saudi-Arabien im zweiten Spiel der Gruppe H gar als Favorit ins arabische Derby gehen.

Spanien - Ukraine (Gruppe H) um 15.00 Uhr
Zentralstadion Leipzig. -- SR Busacca (Sz).

Spanien: 1 Casillas; 15 Ramos, 5 Puyol, 22 Pablo, 3 Pernia; 16 Marcos Senna, 14 Xabi Alonso, 8 Xavi; 11 Garcia, 9 Torres, 21 Villa.

Ukraine: 1 Schowkowski; 5 Jeserski, 6 Russol, 17 Waschtschuk, 2 Nesmatschni; 14 Gussin, 4 Tymostschuk, 8 Schelajew, 21 Rotan; 7 Schewtschenko, 20 Bjelik.

Tunesien - Saudi-Arabien (Gruppe H) um 18.00 Uhr
WM-Stadion München. -- SR Shield (Au).

Tunesien: 1 Boumnijel; 6 Trabelsi, 15 Jaidi, 3 Haggui, 18 Jemmali; 20 Namouchi, 12 Mnari, 14 Chedli, 13 Bouazizi; 5 Jaziri, 9 Chikhaoui.

Saudi-Arabien: 21 Ziad; 2 Dokhy, 3 Tukar, 4 Al-Montashari, 12 Khathran; 6 Al-Ghamdi, 16 Aziz, 14 Khariri; 8 Noor, 18 Al-Temyat; 20 Al-Kahtani. -- Bemerkungen: Tunesien ohne Santos (verletzt).

Deutschland - Polen (Gruppe A) um 21.00 Uhr
WM-Stadion Dortmund. -- SR Medina Cantalejo (Sp).

Deutschland: 1 Lehmann; 3 Friedrich, 17 Mertesacker, 21 Metzelder, 16 Lahm; 19 Schneider, 8 Frings, 13 Ballack, 7 Schweinsteiger; 11 Klose, 20 Podolski.

Polen: 1 Boruc; 14 Zewlakow, 6 Bak, 18 Lewandowski, 19 Bosacki; 16 Radomski; 8 Krzynowek, 10 Szymkowiak, 21 Jelen; 9 Zurawski, 15 Smolarek. -- Bemerkungen: Deutschland ohne Hanke (gesperrt).

(bert/Si)

 
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