Didier Plaschy vor Weltcup-Comeback

publiziert: Donnerstag, 29. Dez 2005 / 20:25 Uhr

Das Unglaubliche ist möglich geworden: Fast fünf Jahre nach seinem letzten Weltcuprennen kehrt Didier Plaschy in den Weltcup zurück.

Jubeln wie einst - das möchte Didier Plaschy wieder.
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Didier Plaschy wird, wie der «ausgemusterte» Urs Imboden, im Slalom von Adelboden am 8. Januar eine Chance erhalten.

Plaschy, der am 2. Mai 33-jährig wird, hatte sich im Sommer zu einem Comeback entschlossen. Wider alle Erwartungen kämpfte sich der Walliser mit hohen Startnummern nach vorn und drängte sich für einen Startplatz im Weltcup-Team auf.

Bei den FIS-Rennen in Sörenberg, die Selektionscharakter hatten, erzielte er zwar «nur» zwei 7. Ränge. Er startete in den zwei Slaloms aber mit den Startnummern 38 und 39 und erzielte beide Male Bestzeit im zweiten Durchgang.

Mehrere Bestzeiten im zweiten Durchgang hatte er schon in den vorherigen FIS-Rennen im In- und Ausland erzielt, nachdem er in den ersten Läufen jeweils mit 70er- und 80er-Nummern an den Start gegangen war. Dadurch verbesserte er sich in der FIS-Liste vom Rang 638 um fast 500 Plätze. Auch in Adelboden muss er (noch) mit einer hohen Nummer starten.

Plaschy gehört keinem Kader an

Angesichts dieses Startnummern-Handicaps hat Plaschy, der keinem Kader angehört und allein mit einem persönlichen Betreuer trainiert, die Vorgaben der Swiss-Ski-Trainer zwar nicht ganz erfüllt.

Da gleichzeitig mit Adelboden aber Europacuprennen stattfinden und die Jungen, die in Sörenberg teilweise schneller fuhren als er, dort eingesetzt werden, entschloss sich Cheftrainer Martin Rufener im Einvernehmen mit den Europacup-Betreuern, Plaschy (wie auch Urs Imboden) in Adelboden den Startplatz zu geben.

Plaschy, der zwei Weltcuprennen gewann und zusammen mit Dumeng Giovanoli und Pirmin Zurbriggen (ebenfalls je zwei Siege) der erfolgreichste Schweizer Slalom-Weltcupfahrer aller Zeiten ist, trat im Frühjahr 2001 vom Wettkampfsport zurück.

Sein letztes Weltcuprennen bestritt er am 18. Februar 2001 in Shigakogen (Jap), sein letztes Rennen überhaupt am 1. April 2001 an den Schweizer Meisterschaften auf Melchsee-Frutt.

(smw/Si)

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