Die CVP Schweiz will einen dritten Weg begehen

publiziert: Samstag, 18. Sep 2004 / 13:55 Uhr

Bern - Die CVP Schweiz hat an ihrem Basiskongress in Bern das neue Parteiprogramm Aufbruch Schweiz verabschiedet. Mit dem Papier will sie sich als liberal-soziale Partei profilieren und einen dritten Weg aufzeigen.

Doris Leuthard kündigte eine Partei mit klarem Profil an.
Doris Leuthard kündigte eine Partei mit klarem Profil an.
Mit Aufbruch Schweiz demonstriere die CVP, dass die Spannung zwischen global entfesselten Marktkräften und dem Schutzbedürfnis der Menschen nach Sicherheit, das Dilemma zwischen Links und Rechts aufgelöst werden könne, erklärte die designierte Parteipräsidentin Doris Leuthard in Bern.

Die Kernwerte Eigenverantwortung und Solidarität müssten in unserer Gesellschaft gleichberechtigt nebeneinander bestehen können. Hierzu werde die Partei in den Schwerpunkt-Themen Familienpolitik, soziale Sicherheit und Wirtschaftspolitik Leadership beweisen und an Profil gewinnen, kündigte Leuthard an.

Während die SP noch immer die Überwindung des Kapitalismus anstrebe, die FDP den Wert der Solidarität ignoriere und das SVP-Programm Begriffe wie Mensch oder Werte aussen vor lasse, fokusiere die CVP in ihrem neuen Parteiprogramm auf den Menschen, bemerkte Bruno Frick, der zusammen mit rund 100 Parteiexponenten das neue Parteiprogramm erarbeitet hatte.

In Aufbruch Schweiz verpflichtet sich die CVP, für ein effizientes Bildungssystem, einen gesunden Mittelstand, starke Familien, eine liberal-soziale Marktwirtschaft, leistungsfähige KMU, für den Schutz der Umwelt und eine selbstbewusste, offene Schweiz einzustehen.

Um diese Ziele zu erreichen, will sich die CVP unter anderem für flexiblere Ladenöffnungszeiten, grössere Bildungsinvestionen, effizientere Kartellgesetze, einfachere Steuergesetze, tiefere Krankenkassenprämien, Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, Betreuungsplätze und ein tieferes Einschulungsalter einsetzen.

Mit grossem Mehr beschlossen die 600 Teilnehmer des Basiskongresses überdies, die Forderung nach einer ökologischen Steuerreform ins Parteiprogramm aufzunehmen. Ein Zürcher CVP-Vertreter erklärte, als C-Partei sei es die Pflicht der Partei, für die Erhaltung der göttlichen Schöpfung einzutreten.

(rr/sda)

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