Calmy-Rey über die Aussagen der US-Diplomaten
«Die Depeschen ergeben kein Gesamtbild»
publiziert: Mittwoch, 29. Dez 2010 / 11:47 Uhr
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.

Bern - Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey verteidigt ihr Handeln im Iran-Konflikt: «Wenn man sich für etwas engagiert, muss man es richtig tun». In von Wikileaks veröffentlichten Depeschen von US-Diplomaten wurde Calmy-Rey Aktivismus vorgeworfen.

«Wir haben immer die gleiche Linie verfolgt. Das heisst, wir haben uns stets für eine diplomatische Lösung eingesetzt», sagte Calmy-Rey in einem Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» vom Mittwoch. Auch habe die Schweiz immer alle Akteure transparent informiert und das Vorgehen mit ihnen abgesprochen.

Von Wikileaks veröffentlichte US-Depeschen aus der Zeit von US-Präsident Georg W. Bush warfen Calmy-Rey Aktivismus im Iran-Konflikt vor. Die Dokumente illustrieren, dass die neokonservative Regierung nicht an Verhandlungen über das iranische Atomprogramm interessiert war. Das Drängen Berns wurde als lästig empfunden.

«Die Depeschen des früheren US-Botschafters in Bern ergeben kein Gesamtbild», sagte die Aussenministerin im Interview. So habe sich der heutige Botschafter erst kürzlich anerkennend über die guten Dienste der Schweiz geäussert. Auch hätten die USA bereits unter der Regierung Bush an den sogenannten Geneva Talks teilgenommen.

Diplomaten sollen wirtschaftliche Vertressen unterstützen

Der Versuch der Schweiz, zwischen den USA und Iran zu vermitteln, war schon länger bekannt. Dabei nutzte die Schweiz ihr Schutzmachtmandat. Sie vertritt seit der Besetzung der US-Botschaft 1979 in Teheran die US-amerikanischen Interessen im Iran.

«Das gab uns die Gelegenheit, mit der iranischen Führung auch über aktuelle Themen zu sprechen», sagte Calmy-Rey dazu. «Daraus entstand Schritt für Schritt unsere diplomatische Arbeit.»

Nicht im Zuge dieser diplomatischen Arbeit sei der Gasvertrag zwischen der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg und dem Iran zustandegekommen, sagte Calmy-Rey. Aber: «Die Schweizer Wirtschaft hat ihre Interessen, und die Schweizer Diplomatie hat die Aufgabe, sie dabei im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zu unterstützen.»

(fkl/sda)

Liebe Heidi
Das ist kein schöner Zug von der Redaktion!

Bleiben Sie wie Sie sind!

Ich freue mich auch in diesem Jahr auf Ihre Beiträge.
ich denke,
ich sei auch keine Masochistin. Wenn aber Beiträge gelöscht werden, weiss nicht von wem, aber ohne Rückfrage an den Empfänger eines Kommentars, auch wenn dieser noch so negativ war, dann habe ich ein Problem.

Vor allem dann, wenn ich beleidigt wurde und mich nicht wehren kann... Beitrag haben ja viele gelesen, ist jetzt aber gelöscht.
Masochischt?
Ich glaube nicht, dass wir masochistisch veranlagt sind. Hin und wieder wird ein Kommentar von der einer oder anderen kommentarlos gelöscht. Nur dies kann passieren.

Masochistisch ist, an die Lokalzeitung einen Leserbrief zu schreiben um wiedereinmal festzustellen, och der wurde ja zensuriert.

Ach das Abo von der AZ oder dem Oltner Tagblatt haben wir nie mehr verlängert.

Es ist so oder so eine Schweinerei, dass einem sowohl die Lokalzeitung, das Lokalfernsehen und auch das Lokalradio gehört. Sowas ist normalerweise nur in einer Bananrepublik so.
zugegeben
ich habe da an Gesundheit, Beruf, Familie und Freunde gedacht...

Aber sind wir nicht alle ein klein wenig Masochisten, die wir hier ins Forum schreiben?
Danke Heidi
auch ich wünsch Ihnen ein gutes 2011!

..aber sind Sie sicher dass ich kein Masochist bin? ;-)
So, kuwilli
jetzt ist sie Bundespräsidentin.

Hoffe, Sie sind gut rübergerutscht und wünsche Ihnen das, was Sie sich selber wünschen.
H. G. Wells.
"Bern - Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey verteidigt ihr Handeln im ......."

Wie schnell doch die Zeit vergeht, bei einigen sogar noch etwas schneller.
So zum Beispiel beim verfasser dieser Meldung.
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