Die Geschichte von Solitaire

publiziert: Dienstag, 22. Nov 2022 / 21:18 Uhr
Beliebte Patience auf dem PC seit 1990: Solitaire.
Beliebte Patience auf dem PC seit 1990: Solitaire.

Heutzutage existiert eine nahezu unüberschaubare Anzahl an Computerspielen. Nur wenige davon können sich jedoch als echten Klassiker bezeichnen. Ein Spiel, welches für mehrere Millionen Stunden, die Menschen vor dem Computer verbracht haben, verantwortlich ist, ist jedoch mit Sicherheit das Computerspiel Solitaire.

32 Jahre Solitaire

Ausgeliefert wurde dieses populäre Kartenspiel zum ersten Mal im Mai des Jahres 1990 ? und zwar im Rahmen des Betriebssystems Windows 3.0. Somit kann Solitaire mittlerweile seinen 32. Geburtstag feiern.

Das Spiel zeigte sich für den Konzern Microsoft als echter Glücksbringer. Dies lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass Solitaire spielen kinderleicht möglich ist. Die Regeln des Kartenspiels zeigen sich als überaus simpel, daneben macht das praktische Drag & Drop-Prinzip den Umgang mit den Karten für den Spieler sehr angenehm.

Viele leidenschaftliche Solitaire-Fans wissen jedoch nicht, dass Microsoft selbst dieses Spiel überhaupt nicht entwickelt hat. Zurückführen lässt sich der Karten-Klassiker nämlich auf einen Praktikanten des Konzerns. Für die Entwicklung von Solitaire wurde dieser im Übrigen nicht belohnt. Sein Name lautet Wes Cherry, der in einem Beitrag im Internet über die Ursprungsgeschichte von Solitaire berichtete.

Prüfungsstress führte zu der Geburtsstunde von Solitaire

Der Anfang der Erfolgsgeschichte lässt sich im Sommer des Jahres 1988 verorten. In seiner Freizeit programmierte Cherry das Spiel damals für die Windows-Version 2.1. Obwohl er eigentlich für seine Prüfungen am College lernen musste, verbrachte er die freie Zeit als Praktikant bei Microsoft. Auf seinem eigenen Mac spielte er dabei ein Spiel, welches gewisse Ähnlichkeiten zu Solitaire aufwies. Dies brachte ihn auf die Idee, auch das Betriebssystem Windows mit einem solchen Kartenspiel auszustatten.

Eine besonders grosse Herausforderung bestand für ihn dabei in der Programmierung von Solitaire nicht. Der grösste Erfolg lag nach seinen eigenen Angaben darin, dass er es schaffte, beim Kartenziehen eine flüssige Bewegung zu animieren. In der damaligen Zeit stellte dies keinesfalls eine Selbstverständlichkeit dar, denn schliesslich liessen sich nur überaus selten objektorientierte Programmierungen finden.

Der Lohn für die Entwicklung von Solitaire

Mit seinen Programmierversuchen erregte der junge Praktikant Cherry die Aufmerksamkeit eines Programm-Managers des Unternehmens, welcher für das Betriebssystem Windows verantwortlich war. Durch diesen wurde letztendlich die Entscheidung getroffen, dass Solitaire ein fester Bestandteil der Version Windows 3.0 werden sollte.

Direkt nach dieser Entscheidung wurde dem Praktikanten allerdings auch mitgeteilt, dass er für seine Leistung keine Entlohnung erwarten kann. Dennoch musste er sich nicht komplett ohne eine Gegenleistung zufriedengeben: Ihm wurde ein IBM Personal Computer XT von Microsoft geschenkt. Dieser leistete ihm während seines Schuljahrs durchaus wertvolle Dienste. Somit ist Cherry auch heute mit seiner damaligen Entscheidung noch zufrieden.

Im Übrigen war der damalige Chef des Microsoft-Konzerns, Bill Gates, von dem Kartenspiel Solitaire keinesfalls überzeugt. Dieser vertrat nämlich die Meinung, dass das Spiel kaum zu gewinnen wäre.

Im Laufe der Zeit konnte Cherry sich ausserdem doch noch über einen gewissen Verdienst für die Entwicklung von Solitaire freuen: Einige Menschen, welche von der Entstehungsgeschichte des Spiels hörten, schickten oder überreichten ihm für seine Leistung zumindest einen symbolischen Penny. Insgesamt konnte er mit Solitaire so immerhin um die acht Cent verdienen.

(fest/pd)

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