Die Hintergründe der WTC-Wahl
publiziert: Freitag, 28. Feb 2003 / 17:18 Uhr / aktualisiert: Freitag, 28. Feb 2003 / 17:45 Uhr

New York - Der Entwurf von Daniel Libeskind für ein neues World Trade Center hat sich deshalb gegen Mitbewerber durchgesetzt, weil er wirtschaftliche und bautechnische Überlegungen am stärksten berücksichtige.

Freiheitstatue in New York mit Blick auf den Bebauungsplan von Daniel Libeskind.
Freiheitstatue in New York mit Blick auf den Bebauungsplan von Daniel Libeskind.
Bei der Entscheidung sei es nicht so sehr um die Architektur oder um ein einzigartiges Denkmal für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gegangen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Informationen aus dem Auswahlkomitee.

New Yorks einflussreicher Bürgermeister Michael Bloomberg habe deshalb den Libeskind-Entwurf bevorzugt. Er habe dem Strassenleben den Vorzug gegeben, das nach dem Libeskind-Plan entstehen soll, einschliesslich einer vibrierenden Plaza als neuer Knotenpunkt von Kommerz und Kultur.

Für die Verantwortlichen bei der New Yorker Port Authority, der das WTC-Grundstück gehört, sei zudem die ingenieurtechnische Machbarkeit ausschlaggebend gewesen. Die sei von Libeskind im Vergleich zu fantasievolleren Vorschlägen anderer Architekten noch am ehesten gegeben, hiess es in Kreisen der Port Authority.

Zudem sei bei Familien der Opfer die von Libeskind vorgesehene Denkmalsgestaltung besser angekommen. Vertreter von Hinterbliebenen hatten an dem am Ende zweitplatzierten Entwurf des Architektenteams Think bemängelt, dass dessen skelettartige verdrehte Türme zu sehr daran erinnert hätten, was die Opfer der Anschläge vor ihrem Tod in den brennenden Zwillingstürmen durchmachen mussten.

Nach den Vorstellungen Libeskinds werden die beiden Fussabdrücke der zerstörten Zwillingstürme und die mächtige Bodenwanne, die das WTC vor Grundwasser schützte, unbebaut bleiben. Diese tiefe Grube sei der angemessene Platz für ein Mahnmal, erklärte er.

(bsk/sda)

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