«Die Ölspur führt nach Zug»
publiziert: Samstag, 15. Mai 2010 / 14:11 Uhr / aktualisiert: Samstag, 15. Mai 2010 / 16:32 Uhr

Steinhausen ZG - An einer Protestaktion vor dem Sitz des Ölbohrunternehmens Transocean in Steinhausen ZG haben gut drei Dutzend Personen teilgenommen. Sie forderten das Ende von Ölbohrungen in der Tiefsee.

Die Demonstranten verlangen, dass die Steuererträge von Transocean den Opfern der Katastrophe zu Gute kommen.
Die Demonstranten verlangen, dass die Steuererträge von Transocean den Opfern der Katastrophe zu Gute kommen.
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Von den Behörden verlangten sie, dass die kommunalen, kantonalen und nationalen Steuererträge von Transocean aus dem Jahr 2009 den Opfern der Ölkatastrophe überwiesen werden.

Sie seien entsetzt über die Ölpest im Golf von Mexiko, heisst es in einer Mitteilung der Jungen Alternative Zug, die die Kundgebung organisierte. Transocean war die Besitzerin der Ölbohrplattform «Deepwater Horizon» vor der US-Küste, die vor gut drei Wochen nach einer Explosion sank.

Wieder führe «die Ölspur einer Katastrophe nach Zug», schreibt die Junge Alternative Zug. Aus schwarzem Plastik legten die Kundgebungsteilnehmer denn auch vor dem Firmensitz eine «Ölspur».

Schon früher war Zuger Firma involviert

Es sei nicht auszuschliessen, dass auch diesmal eine Schweizer Firma mit Sitzen in den Kantonen Zug und Genf Mitverantwortung trage. Schon im Jahr 1999 bei der «Erika»-Katastrophe vor der bretonischen Küste und 2002 bei der «Prestige»-Katastrophe vor der galizischen Küste sei eine Zuger Firma involviert gewesen.

Unabhängig von den konkreten Verantwortlichkeiten der jüngsten Ölpest zeige die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, dass es «völlig verantwortungslos» sei, in der Tiefsee nach Öl zu bohren, findet die Junge Alternative. Die Regierungen müssten den Schutz von Mensch und Umwelt über die Profitinteressen der Ölmultis und der Ölindustrie stellen.

(fkl/sda)

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