Die 'etwas andere Wallfahrt' in Einsiedeln

publiziert: Mittwoch, 15. Jan 2003 / 16:47 Uhr

Einsiedeln - Einsiedeln will als Wallfahrtsort wieder die frühere Bedeutung erlangen und neue Kreise ansprechen. 'Mit der Kirche im Clinch' heisst die andere Wallfahrt ins Klosterdorf. Sie soll Menschen ansprechen, deren Verhältnis zur Kirche getrübt ist.

Eine Messe in der St. Magdalena Kirche in Einsiedeln.
Eine Messe in der St. Magdalena Kirche in Einsiedeln.
Zwar sei Einsiedeln immer noch grösster Pilgerort der Schweiz: Doch die Wallfahrt befindet sich hier in einer Sinnkrise, konstatierte Gerhard Oswald, Präsident des Organisationskomitees für die andere Wallfahrt, an einer Medienorientierung im Kloster: Kloster und Dorf haben sich von der Wallfahrt verabschiedet.

Das soll sich nun ändern. Nach Ansicht von Abt Martin Werlen, der treibenden Kraft hinter der Idee, ist Wallfahrt heute wieder in, auch bei jungen und kirchenfernen Leuten. Kloster und Dorf müssten sich dieser Herausforderung stellen.

Mit der Kirche im Clinch dauert vom 9. bis 12. Juli 2003 und soll vor allem Gespräche und Diskussionen in offener Atmosphäre ermöglichen. Im OK sind Mönche und Laien vertreten, darunter auch Leute aus dem Gastgewerbe.

Das Kernangebot widmet sich den drei Bereichen Kirche und Spiritualität, Kirche und Körper sowie Kirche und meine Meinung. Wie und auf welche Art diese Themen konkret behandelt werden, steht noch nicht im Detail fest.

Priester und Sexualität oder Wo bleiben die Frauen? sind mögliche Diskussionsthemen. Es gibt auf jeden Fall keine brave Veranstaltung, sagte Detta Kälin, Kunsthistorikerin und OK-Mitglied.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm ermöglicht eine individuelle Gestaltung der Wallfahrt, kulturelle Anlässe stehen auch Nicht-Wallfahrern offen. Die Veranstalter rechnen mit Ausgaben von 150 000 Franken und rund 300 Besucherinnen und Besucher. Die Wallfahrt kann als Ganzes oder tageweise gebucht werden.

(bsk/sda)

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