'Discovery' mit technischem Defekt

publiziert: Mittwoch, 27. Jul 2005 / 07:06 Uhr

Beim Start der Raumfähre 'Discovery' ist ein grösseres Stück vom Aussentank abgebrochen.

Die Aufnahmen vom Start würden laut Mike Leinbach jetzt Bild für Bild ausgewertet
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Das Stück sei ungefähr 3,6 Zentimeter gross gewesen und offensichtlich an der rechten Seite des Fahrwerks abgeplatzt, teilte der Leiter des Shuttle-Programms, John Channon, am Dienstag mit. Es sei jedoch noch zu früh zu sagen, ob Raumfähre und Besatzung dadurch gefährdet seien.

Die Aufnahmen des beschädigten Teils würden am Mittwoch nochmals genauestens überprüft, weitere Untersuchungen sollten in den nächsten zwei Tagen folgen. Die Kameras, die die Beschädigung aufgezeichnet hätten, seien nicht die wichtigste Informationsbasis. Am vierten Flugtag soll die betreffende Stelle mit einem Laser untersucht werden.

Am Dienstag war die "Discovery" wie geplant um 10.39 Uhr Ortszeit (16.39 Uhr MESZ) von dem Raumfahrtzentrum Cape Canaveral in Florida abgehoben. Weniger als neun Minuten später erreichte sie die Umlaufbahn. Vor knapp zwei Wochen hatte sie den Countdown kurz vor Zündung der Triebwerke abgebrochen und den Start verschoben. Ein Treibstoff-Sensor hatte nicht richtig funktioniert.

Besonders sensibel

Zweieinhalb Jahre nach der Columbia-Katastrophe reagiert die NASA besonders sensibel auf jede mögliche Panne. Damals war ein Stück des Isolierschaums vom Aussentank abgeplatzt und hatte unbemerkt die Hitzekacheln an der linken Tragfläche des Raumgleiters beschädigt.

Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre am 1. Februar 2003 hatten dann extrem heisse Gase das Aluminiumgerüst des Orbiters verglühen lassen, beim Landeanflug brach das Shuttle auseinander. Alle sieben Astronauten starben.

(fest/sda)

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