Dörig: Bei Verwaltungskosten liegt mehr drin

publiziert: Donnerstag, 11. Mrz 2010 / 15:57 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 11. Mrz 2010 / 16:45 Uhr

Swiss Life-Präsident Rolf Dörig hat ein Nein zum BVG-Umwandlungssatz an der Urne erwartet. Besonders ärgert er sich aber über die mögliche Aufhebung des Bankgeheimnis.

Swiss Life-Verwaltungsratspräsident Rolf Dörig.
Swiss Life-Verwaltungsratspräsident Rolf Dörig.
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«Ich rechnete mit einer Ablehnung der Vorlage, aber nicht in diesem Ausmass», sagte er dem «Tages-Anzeiger» am Donnerstag.

Man sei zu wenig vorbereitet gewesen, um das komplexe Thema der Berufsvorsorge transparent darzustellen.

Unter Druck der Aktionäre

Wenn Versicherer nur noch zehn Prozent der Netto- statt der Bruttorendite verwenden dürften, wie es jetzt diskutiert wird, müsste man sich einen Ausstieg aus der Vorsorge «ernsthaft» überlegen, sagt Dörig.

Bei den in die Kritik geratenen Verwaltungskosten der Versicherer gäbe es indes aber Sparpotential: «Wir stehen auch unter dem Druck der Aktionäre», meint der Swiss Life-Chef.

Von Strategie enttäuscht

Enttäuscht zeigt sich Dörig von der Weissgeldstrategie der FDP, welche diese Woche präsentiert worden war. «Besonders stört mich, dass einige sogar Bereitschaft zeigen, im Inland die Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug aufzuheben», so Dörig.

Den automatischen Informationsausstausch lehnt er ebenfalls ab. Dagegen befürwortet er die Abgeltungssteuer. Es brauche eine überzeugende Lösung für alle Finanzdienstleister wie etwa Steueramnestien. Wichtig sei allerdings, dass die Schweiz nur noch versteuertes Geld entgegen nehme, erklärt Dörig weiter.

(ht/news.ch)

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Midas, noch etwas ... ist mir eben 'zugeflogen'
Die Wahrheit ist wie ein Bauernmädchen. Am schönsten ist sie ungeschminkt.

Oskar Kokoschka (1886-1980), österreichischer Maler, Grafiker, Dichter des Expressionismus
No Problem
Ich gebe ja nur meine Meinung wieder.

Fasel hat gut und besonnen argumentiert. Bührer hat sich ansprechend geschlagen.
Er hatte ja in der jetzigen Zeit die A-Karte. Am meisten hat mich der Vertreter des Bauernverbandes, sprich SVP, aufgeregt und der UNIA-Typ war mir einfach ein bisschen zu aggressiv. Reimann habe ich gar nicht beachtet.

Wenn man heute wieder liest das Genentech Konzernchef Arthur Levinson mit Optionen durch Roche sage und schreibe 321 Millionen $ an Boni einstreicht, dann braucht sich die Wirtschaftsseite echt nicht zu wundern wenn sie in den nächsten Abstimmungen auf den Deckel kriegt. Dass diese Exzesse völlig daneben sind ist parteiunabhängig klar.
Habe mir die Arena nochmals angeschaut,
Sie haben Recht, der Bührer grinst nicht ganz so blöde wie der Reimann.
Sorry, ich habe immer nur den Reimann im Kopf gehabt
der mit dem Grinsen und der Schnüffelnase konnte für mich nur dieser Reimann sein.
Lesen Sie zu solchen Leuten mal, was der gute Erich Fromm darüber geschrieben hat. Das ist ein Wissenschaftler erster Güte!
Den Herrn Bührer hatte ich wirklich nicht gemeint, aber hubabuba wohl schon. Ich vermute aber, dass hubabuba wohl auch den Reimann im Hintergrund meinte. Mal sehen, ob sie sich dazu noch einmal äussert. Entschuldigung.
Ja, wir alle können ja immer nur
von einem Durchschnitt und von Hoffnungen ausgehen, die sich auf den Lauf der Vergangenheit bezieht.
Das mit der Wittwenrente ist schon ok., wie Sie schreiben, Ich muss natürlich bei einer Berechnung einen reinen Fall, ohne verzwickte Verhältnisse zu berücksichtigen, ausgehen Aber Erben gibt es für die Pensionskasse nicht, Das ist mit ein Hauptgrung für mich gewesen, mir das Geld bar auszahlen zu lassen.
Die Durchschnittliche Lebenserwartung ist eine Grösse, die eben nicht beständig nach oben geht. Es gibt auch da bereits Korrekturen nach unten.
Ja, auch Ihnen eine gute, erfolgreiche Woche und bleiben Sie gesund.
Herr Magnus /Rendite Versicherer
Sie reden immer von Rendite, sprich dass das verbleibende Geld den Versicherungen gehören. Ich muss Sie darüber eines Besseren belehren. Wenn es jemandem gehört, dann den Versicherten. Im ersten Todesfall bekommen ja die Witwe oder Hinterbliebenen unterstützungspflichtige Kinder weiter Zahlungen. Dann gibt es ja bekanntlich auch jene die eben älter als 80 oder 90 werden und dies immer mehr. In meinem Ersten Blog habe ich vom Umwandlungs Satz gesprochen, jedoch nicht das dies mit dem gleichen Zinssatz verzinst wird. (Hat wirklich nichts damit zu tun) Die effektive Verzinsung liegt bei jeder PK anders je nach eingegangenem Risiko (Siehe SBB Kasse) die haben nun eine Unterdeckung gegen 80 % was der Steuerzahler nun ausbaden muss. Alle Kassen welche eher Koservati Anlegen, waren auch schon mal unter Beschuss, dass dies zu Vorsichtig sei, jede anständige Anlage ergäbe ja im Minimum 6-10 %. Tja im Nachhinein gesehen waren alle die die eben Konservativ angelegt haben auf der sicheren Seite vom Deckungsgrad her gesehen.
Wenn Sie die aktuellen Sterbe Tabellen vergleichen mit deren vor 15 Jahren zeigen diese klar in eine Richtung. Wenn es dann doch anders kommt werden wir dann in 20 Jahren ja sehen. Lassen wir dann die Korken knallen, aber bitte mit entsprechender Vorsicht heute, denn eben dich Nachsicht ist eben immer die schlechteste Art und Weise. Und ich möchte dann die SP sehen wenn Sie diese Verantwortung dann tragen können und wollen, wenn die Lebenserwartung sich doch weiter erhöht. Wer zahlt dann diese Zeche? Ich unterschreibe sofort bei der SP wenn Sie mir dies garantieren können?!!! Genauso wäre es vermessen zu sagen dass es genau umgekehrt kommen wird. Eines ist 100% Sicher, dass Sich der Mensch schon zum unzähligsten male sich geirrt hat und sich noch unzählige male irren wird und dies gebe ich sogar schwarz auf weiss ab. Guter Wochenstart allen und das die Geschäfte Brummen werden :-)
Liebe Valerie
Ich würde mich, wenn wir schon in diesen Lagern denken müssen, als eher rechter Sozi bezeichnen. :-) Aber meine Positionen sind, im Grossen und ganzen die der SP und der Grünen.
Die Leute in Zürich, sind Randalierer, nicht mehr und nicht weniger, Solche Aktionen bezwecken gar nichts, die wollen nur zerstören. Das sind ein paar Leute, mit sehr radikalen Ansichten, die ich bestimmt nicht teile. Der Rest sind Mitläufer und Trittbrettfahrer, die etwas Aktion haben wollen. Diese Leute sind für mich das selbe wie die Hooligans in Sportanlässen. Sie gehören verhaftet und bestraft.
Nein die SP setzt sich nicht für eine Regulierung der Einwanderung ein. Die Leute die in die Schweiz einwandern und aus dem Schengen Raum kommen, dürfen das. Die SP setzt sich dafür ein, das es nicht zu Lohndumping kommt. Die Leute die aus Dritt Staaten kommen, sind entweder Flüchtlinge oder Asylbewerber. Da ist das Verfahren klar. Für Ausländer die sich nicht integrieren wollen, gibt es auch schon Verfahren, da kenne ich mich aber nicht genau aus. Ich glaube aber nicht das das sehr viele sind. Im überigen ist was integrieren ist, das wurde gar nie richtig definiert. Ist ein orthodoxer Jude der in den Traditionellen Kleidern aus dem Haus geht schlecht integriert? Nur als Beispiel, oder muss ein Mann, sauber rasiert in Schweizer Strassenkleidern herumlaufen und darf keinen Turban und Vollbart tragen? Meiner Meinung nach darf man das. Wer sagt was integriert ist? Darüber sollte man sich wirklich einmal Gedanken machen. Für mich bedeutet integriert, das sich man sich mit der örtlichen Kultur beschäftigt, sie versteht und respektiert. Wenn sich jemand nicht an die Gesetze hält ist er ein Verbrecher und wird bestraft.Grundsätzlich ist für mich jeder Mensch vor dem Gesetz gleich. Reicht die Antwort?
Falsch verstanden?
Das schrieb doch Hubabuba zur Arena:

"mit seinem ständigen Grinsen nämlich, als ob er uns allen etwas vorspielen und uns anlügen würde. Das zu beweisen ist eine andere Sache und gelingt wahrscheinlich nicht. Das ungute Gefühl bleibt aber. Ja, den Herrn Bührer meine ich"

und dies war Ihre antwort:

"dann hat man wohl nicht all zu viel im Kopf, meinen Sie nicht auch, liebe hubabuba?
Auf jeden Fall lässt es tief blicken, denn so einer hat an nichts anderem Interesse als an sich selbst."

Wie komme ich da wohl auf Bührer. Na ja vielleicht habe ich die Antworten über Kreuz falsch verstanden.
Haben Sie alles bereits schon gesagt.
Es wird langweilig mit Ihnen!
Lieber Midas, auch hier irren sie sich!
Es geht nicht um Herrn Bührer!
Wo sind Ihre Gedanken heute?
.
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