Doppelsieg für McLaren - Erster WM-Punkt für Sauber
publiziert: Sonntag, 30. Mai 2010 / 16:23 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 30. Mai 2010 / 18:15 Uhr
Lewis Hamilton überquert die Ziellinie vor Teamkollege Jenson Button.
Lewis Hamilton überquert die Ziellinie vor Teamkollege Jenson Button.

Ein Fauxpas von Sebastian Vettel ermöglicht McLaren-Mercedes beim GP der Türkei einen Doppelerfolg.

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Lewis Hamilton feierte in Kurtköy ausserhalb von Istanbul seinen ersten Grand-Prix-Sieg seit Ende September, als er in Singapur triumphiert hatte. Der Ex-Weltmeister setzte sich vor seinem Nachfolger und Teamkollegen Jenson Button durch. Das Sauber-Team gewann dank Kamui Kobayashi im siebten Saisonrennen endlich den ersten Punkt.

Vettel attackiert Webber

Sebastian Vettel verantwortete eine Szene, die noch wochenlang für Gesprächsstoff sorgen wird und den Haussegen im Red-Bull-Team ziemlich aus der Balance bringen könnte. Der Deutsche attackierte seinen führenden Teamkollegen Mark Webber ziemlich ungestüm. Im Rad-an-Rad-Duell kam es zu einer Berührung, die Vettel mit dem Ausscheiden teuer bezahlte.

Webber fiel auf Kosten des McLaren-Duos Hamilton/Button auf Rang 3 zurück und musste auch noch an die Boxen, um einen neuen Frontflügel zu holen. Die Schuldfrage war rasch beantwortet: Vettel hatte es mit dem Risiko übertrieben und das Team um einen möglichen Doppelerfolg gebracht. Webber verhielt sich dagegen korrekt und blieb auf seiner Linie. Er konnte sich damit trösten, dass er dank dem 3. Platz nun alleiniger WM-Leader ist.

Kobayashis Auf und Ab

McLaren-Mercedes hatte über das ganze Wochenende einen starken Eindruck hinterlassen und die Pace von Red Bull mitgehen können. Der Doppelerfolg war der üppige Lohn dafür. Wenig fehlte, und auch Hamilton und Button hätten sich im harten Zweikampf um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Button griff beherzt an, konnte Hamilton überholen, der die alte Reihenfolge aber postwendend wieder herstellte. Auch hier berührten sich die beiden Teamkollegen - ohne Folgen.

Kamui Kobayashi erlebte im Kampf um seinen ersten WM-Punkt für seinen neuen Arbeitgeber Sauber ein ständiges Auf und Ab. Der späte Ausfall von Witali Petrow brachte den Japaner wieder auf den 10. Platz. Pedro de la Rosa wurde Elfter, womit erstmals in diesem Jahr beide Sauber-Ferrari die Zielflagge sahen. Am Auto von Sébastien Buemi wurde kurz nach dem Start der rechte Hinterreifen aufgeschlitzt. Der Romand musste dem Feld zu Beginn hinterherfahren und erreichte das Ziel schliesslich als Sechzehnter.

Schlussklassement:
Kurtköy. Grand Prix der Türkei (58 Runden à 5,338 km/309,396 km): 1. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes. 2. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 2,6 Sekunden zurück. 3. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 24,2. 4. Michael Schumacher (De), Mercedes, 31,1. 5. Nico Rosberg (De), Mercedes, 32,2. 6. Robert Kubica (Pol), Renault, 32,8. 7. Felipe Massa (Br), Ferrari, 36,6. 8. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 46,5. 9. Adrian Sutil (De), Force India-Mercedes, 49,0. 10. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 65,6.

11. Pedro de la Rosa (Sp), Sauber-Ferrari, 65,9. 12. Jaime Alguersuari (Sp), Toro Rosso-Ferrari, 67,8. 13. eine Runde zurück: Vitantonio Liuzzi (It), Force India-Mercedes. 14. Rubens Barrichello (Br), Williams-Cosworth. 15. Witali Petrow (Russ), Renault. 16. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari. 17. Nico Hülkenberg (De), Williams-Cosworth. 18. drei Runden zurück: Timo Glock (De), Virgin-Cosworth. 19. Lucas di Grassi (Br), Virgin-Cosworth. 20. Karun Chandhok (Ind), HRT-Cosworth.

Ausfälle: Jarno Trulli (It), Lotus-Cosworth. Heikki Kovalainen (Fi), Lotus-Cosworth. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault. Bruno Senna (Br), HRT-Cosworth.

WM-Stand (7/19):
Fahrer: 1. Webber 93. 2. Button 88. 3. Hamilton 84. 4. Alonso 79. 5. Vettel 78. 6. Kubica 67. 7. Massa 67. 8. Rosberg 66. 9. Schumacher 34. 10. Sutil 22. 11. Liuzzi 10. 12. Barrichello 7. 13. Petrow 6. 14. Alguersuari 3. 15. Buemi 1. 16. Kobayashi 1. 17. Hülkenberg 1.

Teams:
1. McLaren-Mercedes 172. 2. Red Bull-Renault 171. 3. Ferrari 146. 4. Mercedes 100. 5. Renault 73. 6. Force India-Mercedes 32. 7. Williams-Cosworth 8. 8. Toro Rosso-Ferrari 4. 9. Sauber-Ferrari 1.

Nächstes Rennen: Grand Prix von Kanada in Montreal am 13. Juni.

(pad/Si)

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