Drei Raser zu Freiheitsstrafen verurteilt
publiziert: Mittwoch, 17. Dez 2008 / 20:40 Uhr

Langnau - Drei Franzosen, die sich an Weihnachten 2007 eine 150-Kilometer-Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hatten, sind am Mittwoch zu Freiheitsstrafen bis zu 3,5 Jahren verurteilt worden. Sie hatten mehrfach Menschenleben gefährdet.

Mit bis zu 235 Stundenkilometern raste das Trio bei Dunkelheit und Minustemperaturen über die Autobahn.
Mit bis zu 235 Stundenkilometern raste das Trio bei Dunkelheit und Minustemperaturen über die Autobahn.
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Die drei Diebe stahlen an Heiligabend 2007 aus einem Schauraum einer Garage in Bärau BE zwei Autos. Mit diesen und einem mitgebrachten, ebenfalls gestohlenen Auto lieferten sie sich daraufhin eine stündige Verfolgungsjagd mit der Polizei, die erst nach rund 150 Kilometern in Aubonne VD endete.

Mit bis zu 235 Stundenkilometern raste das Trio bei Dunkelheit und Minustemperaturen über die Autobahn. Dabei überholten die Fahrer riskant und durchbrachen zwei Polizeisperren. Die letzten 15 Kilometer fuhren sie mit aufgeschlitzten Reifen, wie es bei der Urteilsverkündigung vor dem Kreisgericht Signau-Trachselwald in Langnau hiess.

«Mörderische Fahrweise»

Mit ihrer «mörderischen Fahrweise» hätten sie mehrfach Menschenleben gefährdet, sagte Gerichtspräsident Samuel Schmid am Mittwoch bei der Urteilsverkündung in Langnau. Es grenze an ein Wunder, dass dabei niemand verletzt oder gar getötet wurde.

Die Männer im Alter von 26 bis 27 Jahren wurden unter anderem wegen Diebstahls, Gefährdung von Lebens und grober Verkehrsregelverletzung verurteilt. Zwei von ihnen waren vorbestraft.

Das Kreisgericht verhängte für den ersten Angeschuldigten eine Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren. Den zweiten verurteilte es zu 3 Jahren und 3 Monaten, den dritten zu 3 Jahren. Zudem müssen sie die Verfahrenskosten tragen. Die Männer befinden sich bereits im vorzeitigen Strafvollzug.

(smw/sda)

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