Durchfallerreger in der Schweiz auf dem Vormarsch

publiziert: Sonntag, 7. Dez 2008 / 14:59 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Dez 2008 / 20:44 Uhr

Bern - Der Durchfallerreger Campylobacter ist weiter auf dem Vormarsch. Messungen bei Schweizer Geflügel zeigten eine drastische Zunahme der befallenen Hühner von etwa 40 Prozent im Mai auf bis zu 90 Prozent im August. Es erkranken auch immer mehr Menschen.

Es sei eine deutliche Zunahme der Erregerzahlen von 40 auf 90 Prozent zu verzeichnen.
Es sei eine deutliche Zunahme der Erregerzahlen von 40 auf 90 Prozent zu verzeichnen.
Die Schwankung beim Hühner-Befall könnte saisonal bedingt sein, sagte Marcel Falk, Sprecher des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET). Er bestätigte die Zahlen, welche die «SonntagsZeitung» in einem Bericht nennt.

Bisher sei der Erregerbefall nur einmal jährlich - im Frühling - gemessen worden, im laufenden Jahr nun erstmals in kürzeren Abständen. Für den September sei bereits ein Rückgang auf 70 Prozent zu beobachten, sagte Falk.

Beratung über Bekämpfung

Zur Beratung des weiteren Vorgehens hat das BVET auf den 18. Dezember Vertreter der kantonalen Gesundheitsbehörden sowie Lebensmittelspezialisten und Geflügelproduzenten nach Bern eingeladen.

Man arbeite intensiv an einem Bekämpfungsprogramm, sagte Falk. Unklar sei weiter die Hauptursache des Geflügelbefalls. In Frage kommen unter anderem Fliegen.

Bereits wurden die Hygienemassnahmen in Mastbetrieben verschärft. Ermahnt wird auch regelmässig die Bevölkerung, Geflügelfleisch immer gut durchzugaren; gefährlich sei rohes Fleisch.

Häufige Ansteckung im Ausland

Die meisten Personen steckten sich aber auf Auslandreisen an, heisst es aus dem BVET. Ausser über rohes Pouletfleisch sei eine Infektion auch über den Kontakt zu Hunden und Katzen möglich.

Wer sich angesteckt hat, leidet zwei, drei Tage unter kräftigem Durchfall, auch unter Krämpfen und Fieber. Gefährlich werden kann eine solche Lebensmittelvergiftung für gesundheitlich angeschlagene Personen und ältere Menschen.

Bis Ende November erkrankten in der Schweiz rund 7000 Personen, 1300 mehr als im vergangenen Jahr. Die Hühner merken nichts von ihrem Campylobacter-Befall.

(bert/sda)

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