Dutroux-Prozess: Anwalt spricht von Kinderschänder-Netzwerk

publiziert: Dienstag, 1. Jun 2004 / 13:06 Uhr

Brüssel - Der Verteidiger des mutmasslichen belgischen Mädchenmörders Marc Dutroux geht davon aus, dass hinter seinem Mandanten und seinen drei Mitangeklagten ein grösseres Netzwerk von Kinderschändern gestanden hat.

Dutroux soll nicht alleine gehandelt haben.
Dutroux soll nicht alleine gehandelt haben.
In seinem Plädoyer vor dem Schwurgericht in Arlon kritisierte Rechtsanwalt Xavier Magnée, mehrere Nebenspuren seien in den Jahre langen Ermittlungen nicht ausreichend untersucht worden.

Dutroux sei auf keinen Fall ein Einzeltäter gewesen, betonte er. In der Hölle gibt es auch nicht nur den Teufel. Auch Dutroux selbst sprach mehrfach, aber unkonkret von Hintermännern.

Mit dem Auftritt von Magnée begann die zweite Woche der Plädoyers, zuvor hatte bereits die Staatsanwaltschaft gesprochen.

Dutroux steht seit dem 1. März in Arlon vor Gericht. Die Anklage wirft ihm vor, 1995 und 1996 sechs Mädchen im Alter von 8 bis 19 Jahren entführt und missbraucht zu haben, 4 davon sind gestorben. Dem vorbestraften Vergewaltiger droht lebenslange Haft. Das Urteil wird Mitte Juni erwartet.

(bsk/sda)

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