EADS streicht 1700 Stellen in der Raumfahrt
publiziert: Montag, 10. Mrz 2003 / 09:24 Uhr / aktualisiert: Montag, 10. Mrz 2003 / 11:24 Uhr

München - Der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern EADS streicht weitere 1700 Stellen in der Raumfahrtsparte. Damit fallen insgesamt 3300 Arbeitsplätze in der defizitären Sparte weg, wie EADS in München mitteilte.

EADS verbuchte 2002 einen Netto-Verlust von 299 Mio. Euro (440 Mio. Franken), wie der Konzern bekannt gab. Als Ursache wurden unter anderem Sonderabschreibungen in Höhe von 350 Mio. Euro in der Raumfahrt genannt.

Im Vorjahr hatte EADS noch einen Gewinn von knapp 1,4 Mrd. Euro erzielt. Damals hatte der Konzern jedoch stark von Einmaleffekten profitieren können. Der Umsatz im Gesamtkonzern gab 2002 leicht auf 29,9 Mrd. Euro nach.

Sorgenkind des Konzerns ist weiterhin die Raumfahrt-Sparte mit der Tochterfirma Astrium. In diesem Bereich werden daher erneut Stellen gestrichen. Bedroht sind vor allem Jobs in Deutschland und Frankreich. Die Space-Division zählt insgesamt 12 500 Beschäftigte.

Im vergangenen Jahr stieg der operative Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf 268 Mio. Euro, nachdem 2001 ein Minus von 222 Mio. Euro resultiert hatte. In diesem Jahr soll der Verlust wegen der laufenden Sanierung nochmals höher ausfallen.

Bei Airbus, dem traditionell wichtigsten Gewinnbringer, sank der operative Gewinn auf 1,4 (Vorjahr: 1,6) Mrd. Euro. Der Auftragseingang bei Airbus brach sogar um mehr als 60 Prozent auf unter 20 Mrd. Euro ein.

Im laufenden Jahr sollen erneut 300 Flugzeuge ausgeliefert werden. Damit will Airbus erstmals auch bei der Produktion den Erzrivalen Boeing überflügeln.

(bsk/sda)

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