ETA kündigt neue Anschläge an

publiziert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 16:27 Uhr

Madrid - Die baskische Untergrundorganisation ETA hat ihre Waffenruhe für beendet erklärt. Ab Mittwoch werde die spanische Regierung wieder «an allen Fronten» angegriffen, hiess es in einer vergangene Nacht verteilten Erklärung.

Die ETA kämpft für die Schaffung eines unabhängigen baskischen Staates.
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Verantwortlich für das Scheitern der Friedensbemühungen machten die Separatisten die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero.

Die Regierung habe nach der im März von der ETA verkündeten Waffenruhe die «Minimalbedingungen» für eine Fortsetzung der Verhandlungen mit der Regierung nicht erfüllt, erklärte die ETA, die seit rund 40 Jahren für ein unabhängiges Baskenland im Norden Spaniens und Süden Frankreichs kämpft.

Bei seinem Amtsantritt 2004 hatte Zapatero die Friedensbemühungen mit der ETA zu einer seiner Prioritäten erklärt. Diese hatten im vergangenen Dezember einen herben Rückschlag erlitten, als die ETA die Waffenruhe mit einem Bombenanschlag auf ein Parkhaus am Flughafen Madrid brach, bei dem zwei Menschen getötet wurden.

Trotz des Attentats erklärte die ETA ihre Waffenruhe damals für weiterhin gültig. Zapatero sagte jedoch, die Waffenruhe sei bereits durch den Flughafen-Anschlag gegenstandslos gewesen.

Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die Gruppe die Ruhezeit lediglich dazu genutzt hat, um sich für die nächsten Attentate zu rüsten. Die Aufkündigung der Waffenruhe könnte Experten zufolge bedeuten, dass der von spanischen Sicherheitsdiensten erwartete grosse Anschlag unmittelbar bevorstehe.

(smw/sda)

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