EU-Minister schicken 300 Polizisten ins Erdbebengebiet

publiziert: Montag, 25. Jan 2010 / 14:29 Uhr

Brüssel - Die Europäische Union will mit rund 300 paramilitärisch ausgebildeten Polizisten für mehr Sicherheit in Haiti sorgen. Die EU-Aussenminister berieten in Brüssel über die Entsendung der «Europäischen Gendarmerietruppe» in das Erdbebengebiet.

Port-au-Prince: Die Vereinten Nationen hatten die EU informell um Hilfe für die UNO-Mission MINUSTAH gebeten.
Port-au-Prince: Die Vereinten Nationen hatten die EU informell um Hilfe für die UNO-Mission MINUSTAH gebeten.
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Die Vereinten Nationen hatten die EU informell um Hilfe für die UNO-Mission MINUSTAH gebeten, um die Lage in dem verwüsteten Karibikstaat zu stabilisieren.

Da in Haiti neben Kreolisch auch Französisch gesprochen wird, will vor allem Frankreich Polizisten entsenden. Daneben hätten sich auch Italien, Spanien, die Niederlande, Portugal und Rumänien bereit erklärt, Beamte für solch eine Mission zu stellen, sagte der spanische Aussenminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Miguel Angel Moratinos.

Grossbritannien und Deutschland stehen der Entsendung einer europäischen Polizei-Einheit in die Erdbebenregion in Haiti skeptisch gegenüber. «Ich bin nicht sicher, ob das der zwangsläufig richtige Weg ist», sagte der britische Europaminister Chris Bryant in Brüssel.

Grossbritannien sehe keine Notwendigkeit, ein paar hundert Polizeibeamte in das Katastrophengebiet zu schicken, da bereits 10'000 US-Soldaten vor Ort seien, hiess es. Auch Deutschland will sich vorerst nicht beteiligen, wie Aussenminister Guido Westerwelle am Rande des EU-Aussenrats in Brüssel sagte.

(tri/sda)

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