Berichte über Sicherheitsvorkehrungen vorlegen
EU lässt Emissionshandel in fünf Staaten wieder zu
publiziert: Donnerstag, 3. Feb 2011 / 11:54 Uhr
Ab Freitag dürfen die CO2-Zertifikate wieder in den Handel. (Symbolbild)
Ab Freitag dürfen die CO2-Zertifikate wieder in den Handel. (Symbolbild)

Brüssel - Der nach Hackerangriffen EU-weit ausgesetzte Emissionshandel darf in fünf Staaten ab Freitag wieder aufgenommen werden. Das gab die EU-Kommission am Donnerstag bekannt. Ein Datum, ab wann der Emissionshandel in der gesamten EU wieder freigegeben wird, nannte sie noch nicht.

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Brüssel hatte die Geschäfte mit CO2-Zertifikaten am 19. Januar gestoppt, nachdem in mehreren Ländern Scheine im Wert von rund 28 Millionen Euro gestohlen worden waren. Dabei hatten kriminelle Computerspezialisten Sicherheitslücken in den nationalen Systemen ausgenutzt.

Für die Wiederaufnahme des Handels mussten alle EU-Staaten der Kommission Berichte über ihre Sicherheitsvorkehrungen vorlegen. Die Nachweise aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, der Slowakei und Grossbritanniens reichen der Kommission aus, um das Handelsverbot für diese fünf Länder wieder aufzuheben.

Ab Freitag ab 8.00 Uhr dürfen die Zertifikate wieder in den Handel. «Die Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden ist konstruktiv und es werden mehrere weitere Berichte in den kommenden Tagen erwartet», erklärte die Kommission.

Harter Rückschlag für europäische Klimapolitik

Der Handel mit Verschmutzungsrechten ist ein Instrument für den Klimaschutz. Unternehmen erhalten dabei Emissionszertifikate, die sie zum Ausstoss einer bestimmten Menge des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) berechtigen. Nicht benötigte Papiere können zum Marktpreis weiterverkauft werden.

Die Phishing-Angriffe waren ein harter Rückschlag für die europäische Klimapolitik. Insgesamt sollen Hacker bis zu zwei Millionen Zertifikate illegal an sich gebracht und weiterverkauft haben.

(bg/sda)

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