Earl of Winds Sieger der Hauptprobe in St. Moritz

publiziert: Sonntag, 5. Feb 2012 / 20:38 Uhr
Das Rennen über 1800m war mit 20'000 Franken dotiert.  (Archivbild)
Das Rennen über 1800m war mit 20'000 Franken dotiert. (Archivbild)

Der 19 : 1-Aussenseiter Earl of Winds unter Stéphane Laurent verwies in der ersten Vorprüfung auf den Grossen Preis von St. Moritz den Titelverteidiger Winderwind locker auf den Ehrenplatz. Trainer Philipp Schärer gewann ausserdem mit Bergonzi das Skikjöring.

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Der erste Renntag des White Turf in St. Moritz auf dem gefrorenen See konnte bei hervorragenden Bedingungen durchgeführt werden. Strahlendes Winterwetter und eine sehr schnelle Bahn bildeten beste Voraussetzungen für einen gelungenen Renntag, an dem knapp 60'000 Franken umgesetzt wurden. Dass dann auch noch einer der grössten Aussenseiter das Hauptereignis, den GP Guardaval, gewann, sorgte ausserdem für das nötige Salz in der Suppe.

Das Flachrennen führte über 1800 m und war mit 20'000 Franken dotiert. Earl of Winds steht seit September bei Philipp Schärer in Elgg im Training. Co-Besitzer Markus Monstein vom Stall Allegra Racing Club erklärte: «Earl of Winds wurde uns von dessen Besitzer in Deutschland angeboten, weil er dort keine passenden Rennen mehr hatte und weil wir vom gleichen Züchter schon Rushing Dasher gekauft hatten.» Dieser Rushing Dasher verpasste im ersten Rennen der Saison den sechsten St. Moritzer Sieg nur knapp und wurde hinter Lodano Zweiter. Trainer Philipp Schärer, der kürzlich von Dielsdorf nach Elgg gezogen ist, hatte Earl of Winds optimal auf seinen ersten Schnee-Einsatz vorbereitet. Mit Pouvoir Absolu und African Art als Vierter und Fünfter waren auch seine beiden anderen Schützlinge im Geld. Und auch im Skikjöring setzte sich ein Schützling des jüngeren der beiden Schärer-Brüder durch:

Nachdem Bergonzi aus der Scuderia del clan letztes Jahr zwei Skikjöring-Prüfungen gewonnen hatte, trat er als Favorit zur ersten Prüfung der Credit Suisse-Trophy an. Er wurde erstmals von Fadri Casty (36), dem Sohn des früheren Dominators dieser Disziplin, und Mitbesitzers Dury Casty aus Zuoz gefahren. Das Paar übernahm sofort die Spitze und kontrollierte von dort aus das Geschehen souverän bis ins Ziel. Weipert und Bagmati belegten die Ehrenplätze.

Im Traber-Grand Prix sah es nach einem neuerlichen Sieg von Laurence Kindler aus, denn sie übernahm mit Mask du Granit sofort resolut die Führung, baute diese durch die Gegenseite und den letzten Bogen aus und kam als klare Leaderin in den Einlauf. Dort machte ihr Pferd einige Galoppsprünge. Obwohl sie als Erste ins Ziel kam, wurde sie nachträglich disqualifiziert. So erbte Renaud Pujol mit Quatuor du Martza aus der Ecurie du Martza den Sieg vor den beiden Aussenseitern Oscar de la Rouvre und Phébus de Berjou.

(fest/Si)

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