Fussball: Staatsanwalt untersucht frühe Todesfälle

Ehemalige Fussballer sterben 35 Mal häufiger an Leukämie und Leberkrebs

publiziert: Donnerstag, 28. Dez 2000 / 17:15 Uhr

Turin - Der Turiner Anti-Doping-Staatsanwalt Raffaele Guariniello, der in den vergangenen Monaten den Radstar Marco Pantani auf seiner schwarzen Liste hatte, startet eine neue Untersuchung. Nach Angaben der römischen Tageszeitung «La Repubblica» ermittelt Guariniello in den Fällen mehrerer Fussballer, die in den vergangenen Jahren an Leukämie, Leber- oder Lymphdrüsenkrebs gestorben sind.

Der italienische Staatsanwalt ist der Ansicht, dass die Todesfälle mit der Einnahme von verbotenen Substanzen zusammenhängen. Wenn das bewiesen werden kann, sind Anklagen wegen fahrlässiger Tötung gegen Ärzte, Trainer und Präsidenten der betroffenen Klubs zu erwarten.

Guariniello ermittelt auch im Fall von Fussballern, die im Alter von rund 30 Jahren die sogenannte «Gehrig-Krankheit» nicht überlebt haben. Diese Krankheit wird nach der amerikanischen Baseball- Legende Lou Gehrig benannt, der im Jahr 1941 im Alter von 38 gestorben ist. Die «Gehrig-Krankheit» ist eine irreversible Sklerose und hängt laut den Ärzten mit grossem physischen Stress zusammen. Guariniello ist der Ansicht, dass bei einigen italienischen Spielern, die der Gehrig-Krankheit erlegen sind, auch Doping im Spiel war.

Laut einer Studie, die in den vergangenen Monaten im Auftrag Guariniellos durchgeführt worden ist, sterben ehemalige Fussballer 35 Mal häufiger an Leukämie und Leberkrebs als der Rest der italienischen Bevölkerung. In den letzten 30 Jahren sind in Italien 165 Fussballer frühzeitig wegen Krebs frühzeitig verschieden.

(sda)

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