Ehemaliger Suva-Chef zu 3,5 Jahren Gefängnis verurteilt

publiziert: Mittwoch, 30. Jan 2008 / 15:26 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Jan 2008 / 06:56 Uhr

Bellinzona - Der ehemalige Immobilienchef der Suva muss für 3,5 Jahre ins Gefängnis. Er hatte sich beim Verkauf von Liegenschaften von einem Makler bestechen lassen. Dieser wurde vom Bundesstrafgericht zu 18 Monaten bedingt verurteilt.

Der ehemalige Immobilienchef der Suva muss für 3,5 Jahre ins Gefängnis.
Der ehemalige Immobilienchef der Suva muss für 3,5 Jahre ins Gefängnis.
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Der gebürtige Kalabrese kam damit mit einem blauen Auge davon. Er wurde vom Vorwurf der Bestechung freigesprochen, weil er nicht wusste, dass es sich bei der Suva um eine öffentliche Institution handelt.

Dem 44-jährigen Nidwaldner hingegen sei eindeutig bewusst gewesen, dass er als Immobilienchef bei der Suva eine Beamtenfunktion ausübte, sagte Richter Walter Wüthrich.

Der ehemalige Suva-Chef wurde denn auch der passiven Bestechung, der ungetreuen Amtsführung sowie der Urkundenfälschung für schuldig gesprochen.

Die Bundesanwaltschaft hatte für die beiden Hauptangeklagten je vier Jahre Gefängnis beantragt. Die Verteidiger hatten einen Freispruch gefordert.

(smw/sda)

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