Ein Bär bewegt die Schweiz

publiziert: Dienstag, 24. Nov 2009 / 13:40 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Nov 2009 / 15:29 Uhr

Heute kam die Nachricht, dass es Bär Finn besser geht. Die Schweiz hofft mit ihm um seine Gesundheit. Derweil erhitzen sich die Diskussionen, in der Büroküche ebenso wie in den Kommentarspalten der Online-Medien: War es richtig, auf den Bären zu schiessen?

5 Meldungen im Zusammenhang
Und auch die Frage, ob der Bär den Behinderten angegriffen hat oder der Behinderte den Bären. news.ch-User Solari schreibt: «Der Bär war am richtigen Ort, sogar eingesperrt hinter Betonmauern und Käfigstäben. Was da aber definitiv nicht hingehört ist ein Mensch. Wieso war da keine Aufsichtsperson?»

User Caissa schreibt dazu: «Der Titel müsste lauten: Unverantwortungsvolle lassen geistig Behinderten auf Bären los.»

Polizist hat richtig gehandelt

Die Diskussion, ob der Bär den Behinderten angegriffen hat oder umgekehrt, erweckt auch die Frage, ob es richtig war, den Bären mit Stoppmunition anzuschiessen. Dazu äussern sich sowohl der Bärenpark-Direktor Bern Schildger als auch Peter Schlupp vom Schweizer Tierschutz eindeutig.

Schildger: «Der Polizist hat absolut richtig reagiert. Das Sicherheitskonzept des Bärenparkes sieht einen gezielten Schuss vor, wenn der Bär einen Menschen geschnappt hat.» Ein Warnschuss hätte den Bären noch mehr reizen können. Auch der Einsatz von Narkosemittel sei nicht möglich gewesen, weil der Bär bereits am Mann gewesen sei. Das Mittel hätte erst nach vier bis zehn Minuten gewirkt. «In dieser Zeit hätte der Bär den Mann töten können», erklärte Schildger.

Peter Schlupp: «Ein Warnschuss wäre eine Alternative gewesen, wenn der Bär nicht in Angriffsdistanz gewesen wäre. So war der Schuss die einzig richtige Entscheidung, so traurig es für den Bären ist.»

(fkl/news.ch)

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Sie sagen es, Bonsai: Der Polizist hat absolut richtig reagiert!!!
Ja, dies wurde durch den Tierparkdirektor Schiltger selbst und die Polizei bestätigt. Die Medien sind oder waren ja voll davon ...!

Dass es dem geistig behinderten Mann besser geht und er noch Operationen über sich ergehen lassen muss, das las man ja auch ... UND warum er über die Mauer hinunter ins Gehege der Bären gesprungen war auch ... AUCH das, wo denn die Aufsichtsperson des geistig behinerten Mannes gewesen sei und warum der Behinderte nicht in Begleitung dort war, auch dies wurde bereits in den Medien umfassend ... berichtet ...!

Damit wären ja alle noch offenen Fragen klar beantwortet worden!
Der Polizist hat absolut richtig reagiert!!!
Wie Lilly schon schrieb, die Frage ist mehr WO war die Aufsichtsperson des geistig Behinderten... und nicht, ob man dem Polizisten einen Vorwurf machen kann. Der Polizist hat das Einzige getan, was er in dem Moment tun konnte! Und das war absolut korrekt!!! Es war keine Zeit vorhanden, um ein Betäubungsmittel zu verwenden, welches nunmal mehrere Minuten braucht um zu wirken.. auch durfte sich der Polizist nicht selbst in Gefahr bringen, indem er mit einem Pfefferspray oder Ähnlichem an den Bären rantritt. Wem hätte es geholfen, wenn dann zwei Menschen neben dem Bären liegen? Ich bin ein absoluter Tierfreund und mache sehr viel für den Tierschutz - auch aktiv! Dennoch muss ich klar sagen, in dieser Situation blieb keine andere Wahl für die Tierwärter wie auch für die Polizei. Eigentlich gehört dem Polizisten ein LOB ausgesprochen, für den gut gezielten Schuss, das hätte leicht auch schief gehen können.... eine hektische Bewegung im falschen Moment vom Bären, und es hätte den Menschen getroffen....?! Tierliebe in aller Ehre... aber ich lobe den Polizisten für seine Tat, er hat richtig gehandelt! Danke!!! Wäre ich die behinderte Person, wären Sie mein Lebensretter... Danke, dass es Menschen wie Sie gibt, die in so einem Moment noch rational denken und handeln können!
Greez Bonsai
Liebe lilly
Ich stellte mir diese Fragen auch! Hier in diesem Fall wusste man schon rasch, dass der behinderte Mann sich wieder erholen wird. Ob er nicht doch vielleicht Spuren, Narben davon tragen wird, darüber wurde bis jetzt nicht informiert. Warum nicht, das weiss ich auch nicht. Warten wir's doch einmal ab!

Mir tut dieser geistig behinderte Mann auch leid. Aber er befindet sich jetzt sicher in geeigneter Obhut und Umgebung, wie es sich für behinderte Menschen auch gehört.

Warum er nicht in Begleitung beim Bärepark sich aufhielt und hineinsprang oder -fiel, das weiss auch die Polizei offensichtlich noch nicht! Warten wir auch dies zuerst einmal ab, bis darüber berichtet wird. Dann ist es noch früh genug zu kommentieren, was man darüber denkt ...
bär finn
guten abend.bin auch ein sehr grosser tierfreund,das mit bär finn tut mir leid .

nur wo bleibt das mitgefühl mit dem offensichtlich geistig behinderten menschen?

von ihm redet niemand ,nicht mal wie es ihm gesundheitlich geht.ich frage mich ist ein

behinderter mensch in der heutigen gesellschaft nichts wert? wo waren die

menschen die für ihn die verantwortung tragen,denen er anvertraut ist? und warum haben denn diese leute um ihn herum nicht reagiert? m.f.g.lilly buchmann aus basel
Leider normal
Ist doch normal. Büsis und Hunde werden mit Milliarden verwöhnt und ihre Schicksale im TV breitgetreten.

Auch in diesem Fall gibt es einige Leute denen der geistig Behinderte egal ist. Hauptsache der Bär ist OK. Dieser Vorgang führte zu zwei Opfern. Der Polizist hat absolut richtig gehandelt.

Dass jeden Tag zehntausende Kinder auf der Welt verrecken ist den Leuten aber schnurz. Hauptsache der Bär, Büsi und Waldi sind OK.
Bärenschicksal...
Das Schicksal des Bären ist in der Tat traurig. Gewisse Kommentare von Lesern aber auch (nicht in diesem Forum). Da war davon zu lesen, dass es sich ja "bloss" um einen Behinderten gehandelt hat, oder: Hoffentlich wird der Polizist, der geschossen hat, verurteilt. Man liest eigentlich nur noch vom Leid des Bären und nicht mehr vom verletzten Menschen.
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