Einbrecher über Weihnachten ohne Nächstenliebe
publiziert: Freitag, 26. Dez 2008 / 16:37 Uhr

Bern - Schöne Bescherungen haben Einbrecher über Weihnachten einigen Geschäfts- und Wohnungsinhabern in der Schweiz angerichtet. Dabei richteten sie Sachschaden an und machten teilweise fette Beute. Immerhin einer von ihnen ging der Polizei ins Netz.

Die Einbrecher machten grosse Beute. (Symbolbild)
Die Einbrecher machten grosse Beute. (Symbolbild)
Ins Auge ging der Einbruch in ein Einkaufszentrum in Oftringen AG für einen Täter. Mehrere Patrouillen umstellten am Morgen des Stephanstages das Zentrum und schickten einen Polizeihund los.

Dieser stellte einen Einbrecher. Der international zur Verhaftung ausgeschriebene 35-jährige Serbe hatte sich in einem Lüftungsschacht verkrochen. Sein Komplize suchte das Weite. Die Diebe waren in ein Handy-Geschäft eingebrochen. Mehrere Taschen mit Mobiltelefonen hatten sie zum Abtransport bereitgestellt.

Grosse Beute machten Unbekannte an Heiligabend beim Einbruch in ein Einfamilienhaus in Kloten. Sie stahlen Schmuck, Bargeld und Waffen für rund 230'000 Franken. Dazu wuchteten sie einen Tresor aus der Verankerung. Die Hausbewohner waren bei Nachbarn zu Besuch. Die Diebe drangen vom Wald her in die umzäunte Liegenschaft ein.

Ebenfalls am Tresor vergriffen sich Einbrecher am Weihnachtsabend in einer Metzgerei in Berneck SG. Ihnen fielen einige tausend Franken in die Hände. Zudem suchten Unbekannte ein Einfamlienhaus in Oberbüren SG heim, wo sie einen Kassenschrank abtransportierten.

In Küsnacht SZ musste die Polizei an Heiligabend und am Weihnachtstag zu nicht weniger als sechs Einbrüchen ausrücken. Die Diebe brachen mit einem Flachwerkzeug jeweils Fenster auf. In einem Fall schlug die Alarmanlage die Langfinger in die Flucht.

Ebenfalls wenig christlich zeigten sich Einbrecher im Kanton Appenzell Ausserrhoden. In Appenzell und Meistersrüte würgten sie an Heiligabend Balkontüren auf.

(fest/sda)

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