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Eine Niederlage zuviel für Alan Haworth

publiziert: Samstag, 6. Nov 2004 / 23:08 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Nov 2004 / 15:24 Uhr

John Gobbi und Derek Armstrong erzielten nicht nur die beiden Genfer Tore zum 2:1-Sieg beim SC Bern, sondern sorgten auch für das vorzeitige Ende der Zeit von Alan Haworth als Trainer des SC Bern.

Alles Rufen nützte nichts mehr. Bern verlor das Spiel und seinen Trainer Alan Haworth.
Alles Rufen nützte nichts mehr. Bern verlor das Spiel und seinen Trainer Alan Haworth.
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Der Auftritt am Samstagabend ging für Bern im doppelten Sinn ins Auge. Erst traf Daniel Brière seinen Teamkollegen Dany Heatley mit einem Schuss genau im Auge, dann bauten die Berner mit Disziplinlosigkeiten zum wiederholten Male den Gegner auf.

Negativer Höhepunkt war das üble Foul von Sébastien Bordeleau an Jan Cadieux. Der Genfer musste mit einer Halswirbelprellung vom Feld getragen werden. Und auch Haworth verlor die Beherrschung, als Schiedsrichter Marco Prugger bei einem Bully ein zweites Mal den Genfer Spieler wegschickte, ohne dabei die fällige Strafe auszusprechen.

Der Blatt- und versuchte Stockwurf des SCB-Coaches blieb noch ohne Folgen, erst als er die Spielerbank aufhob, endete Pruggers Verständnis. Es war das unrühmliche Ende der kurzen und wenig erfolgreichen Amtszeit von der einst in Bern als Kultfigur verehrten Haworth.

Unmittelbar nach Spielschluss verkündete Verwaltungsrats-Präsident Georg Krneta, dass Haworth ab sofort beurlaubt sei und das Training bis auf weiteres vom bisherigen Assistenztrainer Konstantin Kuraschew geleitet wird. Der Russe war auf diese Saison von Davos in die Schweizer Kapitale gewechselt und steht nach Jahren als Mann neben Arno Del Curto unvermittelt im Fokus.

Von einer Entlassung Haworths wollten die Verantwortlichen im SCB explizit nicht sprechen. Der Nachfolger soll in der nächsten Woche präsentiert werden. Der 44-jährige Haworth war erst in diesem Sommer von Berns Verantwortlichen nach dem erfolgreichen Kent Ruhnke zum neuen Headcoach befördert worden.

Noch in der letzten Saison war der Kanadier seinem Landsmann als Assistent zur Seite gestellt worden. Ein harmonisches Duo sollen die beiden Nordamerikaner nie gewesen sein.

Bern - Genf-Servette 1:2 (1:0, 0:0, 1:1)
BernArena. - 14´195 Zuschauer. - SR Prugger, Simmen/Sommer. - Tore: 9. Brière (Heatley, Steinegger) 1:0. 46. Gobbi (Savary, Déruns) 1:1. 50. Armstrong (Bozon, Bezina/Ausschluss Bordeleau) 1:2. - Strafen: 7mal 2 plus 5 (Bordeleau) plus 10 Minuten (Rötheli) plus Spieldauer (Bordeleau) gegen Bern, 9mal 2 plus 10 Minuten (Johansson) gegen Genf-Servette.

Bern: Bührer; Gerber, Steinegger; Dominic Meier, Rolf Ziegler; Brennan, Furrer; Käser, Bordeleau, Rüthemann; Neuenschwander, Thomas Ziegler, Cereda; Heatley, Brière, Rötheli; Roder.

Genf-Servette: Pavoni; Mercier, Snell; Gobbi, Horak; Bezina, Ott; Cadieux, Armstrong, Benoît; Johansson, Bozon, Déruns; Savary, Romy, Rytz; Rivera.

Bemerkungen: Bern ohne Dubé (gesperrt), Sarault (überzähliger Ausländer), Schrepfer, Leuenberger und Jobin (alle verletzt), Servette ohne Breitbach, Daniel Meier, Brechbühl, Fedulow und Grosek (alle verletzt). Pfostenschuss: 27. Gobbi. 31. Heatley verletzt ausgefallen (Augenverletzung). Timeouts: 59. Bern, 50. Servette. Bern von 58:56 bis 59:23 sowie ab 59:27 ohne Goalie.

(mo/sda)

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