Einigung um Billigtextilien

publiziert: Freitag, 10. Jun 2005 / 19:23 Uhr

Brüssel/Schanghai - Die EU und China haben ihren Handelskonflikt um Textilien gütlich beigelegt. Beide Seiten einigten sich auf eine Übergangslösung bis Ende 2008.

Angaben zu Details der Regelung machte die Behörde nicht.
Angaben zu Details der Regelung machte die Behörde nicht.
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Das teilte die Kommission in Brüssel mit. EU-Handelskommissar Peter Mandelson nannte den Kompromiss gut für europäische Textilproduzenten- und Händler. Diese könnten sich nun auf das Angebot des asiatischen Konkurrenten einstellen.

Die Übereinkunft zwischen Peking und Brüssel wurde in Gesprächen zwischen Mandelson und dem chinesischen Handelsminister Bo Xilai in Schanghai ausgehandelt. Sie werde beiden Seiten Klarheit, Sicherheit und Vorhersagbarkeit bringen, sagte Mandelson.

Ich habe es immer bevorzugt, mit China ein Abkommen zu suchen, das unsere strategische Partnerschaft und unser gegenseitiges Interesse an starken Handelsbeziehungen widerspiegelt, sagte Mandelson. Die Übereinkunft sei gegenüber China fair.

Anstieg der China-Exporte

Der Konflikt war zuletzt eskaliert. China hatte die Ausfuhrzölle für 81 Produktkategorien aufgehoben. Zuvor hatte die EU förmliche Verhandlungen über T-Shirts und Leinengarn beantragt.

Die Kommission stand unter Druck von Frankreich, Spanien, Italien und anderer südlicher EU-Länder, die unter den stark gestiegenen China-Exporten leiden.

Die Kommission hatte Ende April Ermittlungen zu neun Produktkategorien aufgenommen, zu denen auch T-Shirts und das Garn gehören. Die Einfuhren von chinesischen T-Shirts stiegen in den ersten Monaten 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 187 Prozent, die von Leinengarn um 56 Prozent.

Bei Chinas Beitritt zur WTO 2001 war vereinbart worden, dass WTO-Mitglieder bis Ende 2008 jedes Jahr die Einfuhr chinesischer Textilien beschränken dürfen, wenn die Importe die heimischen Märkte durcheinander bringen. Die bisherigen Einfuhrquoten waren zu Jahresbeginn aufgehoben worden.

(bert/sda)

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