Einsiedlerin unterwegs nach Deutschland
publiziert: Mittwoch, 21. Jan 2009 / 17:36 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Jan 2009 / 18:13 Uhr

Bolligen - Die deutsche Einsiedlerin, die 12 Jahre lang vermisst war und kürzlich bei Bolligen BE im Wald auftauchte, ist auf dem Weg zurück nach Deutschland. Sie hat am Nachmittag Bolligen im Auto ihrer Schwester verlassen.

Für Bolligen sei die Geschichte gemäss Gemeindepräsident Rudolf Burger abgeschlossen.
Für Bolligen sei die Geschichte gemäss Gemeindepräsident Rudolf Burger abgeschlossen.
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Die Frau wurde von rund 30 Medienvertretern aus dem In- und Ausland aufgesucht und gab auf Bitte der Journalistinnen und Journalisten in einem Bolliger Gasthof spontan Auskunft.

Als am Nachmittag die Schwester der Frau und deren Mann eintrafen, organisierten die lokalen Behörden das Wiedersehen.

Dieses fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem anderen Gasthof in Bolligen statt, wie der Bolliger Gemeindepräsident Rudolf Burger auf Anfrage sagte.

Er sei froh, dass dies gelungen sei. Er habe gehört, wie die Einsiedlerin beim Treffen gesagt habe: «Ich freue mich so».

Rückreise nach Deutschland

Nach dem Wiedersehen der beiden Schwestern stellte sich die 52-jährige Einsiedlerin gemäss Burger erneut kurz den Medien. Dann reiste sie im Auto ihrer jüngeren Schwester und ihres Schwagers in Richtung Deutschland ab. Burger sprach von einem Happy End; für Bolligen sei die Geschichte nun abgeschlossen.

Die Berner Kantonspolizei hatte die Öffentlichkeit am Montag über das Auftauchen der Frau zwölf Jahre nach der Meldung über ihr Verschwinden in Deutschland informiert. Sie teilte mit, die Frau müsse ihren höchst einfachen Unterschlupf im Wald verlassen. Die Waldbesitzerin werde sie dazu auffordern.

Die Frau lebte offenbar schon seit längerem in Wäldern in der Region Bern; zuvor reiste sie gemäss der Kantonspolizei Bern in Frankreich, Italien und der Schweiz herum. Hilfe lehnte die Frau ab. Auf die Frage, wie sie sich ernähre, antwortete sie: «Mit Gottes Hilfe».

(bert/sda)

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