Inoffizielles Länderspiel
Eishockey-Nati mit zwei Fragezeichen
publiziert: Freitag, 7. Feb 2014 / 15:28 Uhr
Luca Sbisa. (Archivbild)
Luca Sbisa. (Archivbild)

Am Sonntag absolviert das Eishockey-Nationalteam der Männer gegen Russland seinen einzigen Test vor dem Beginn des olympischen Turniers in Sotschi. Noch ohne die NHL-Stars spielen die beiden Teams drei Tage vor dem Turnierstart eine inoffizielle Partie aus.

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Die Schweizer Frauen spielten am Donnerstag gegen Schweden in einer der Trainingshallen je dreimal 25 Minuten ohne die Zeit zu stoppen. Zwar liefen drei Schiedsrichter auf, das Spiel fand aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ob das Spiel zwischen dem Team von Sean Simpson und den Russen am Sonntag einen «ernsthafteren» Charakter erhält, ist offen. Der Grund: Offizielle Länderspiele am Austragungsort sind nicht mehr erlaubt, sobald die Olympischen Spiele angefangen haben.

«Es ist ein bisschen schwierig», so Simpson, «wir werden sehen, was uns erwartet». Unabhängig von der Ernsthaftigkeit des Spiels werden sowohl bei den Schweizern als auch bei den Russen die NHL-Spieler noch fehlen. Für das Schweizer Team sind neun Spieler aus Nordamerika selektioniert, bei den Russen sind es gar 16. Von den bereits anwesenden Spielern des Olympia-Gastgebers stechen die beiden Stürmer Ilja Kowaltschuk und Alexander Radulow heraus. Die Spitzencracks spielen in der russischen KHL bei St. Petersburg (Kowaltschuk), respektive ZSKA Moskau (Radulow).

Im Hinblick auf das Olympia-Turnier, das für die Schweiz am Mittwoch mit dem Spiel gegen Aussenseiter Lettland beginnt, muss Simpson noch zwei personelle Fragen klären. Zum einen gilt es, den verletzten und nicht nach Sotschi gereisten Philippe Furrer zu ersetzen. Zum zweiten ist noch nicht ganz klar, ob der seit letzter Woche angeschlagene Yannick Weber nach Russland reisen kann. Bis spätestens am Montag muss sich Simpson entscheiden. Legt er sich auf Luca Sbisa von den Anaheim Ducks fest, dann fiele der Entscheid bereits am Sonntag.

Sbisa eventuell Furrer-Ersatz

Nebst Sbisa kommen als Ersatz für Furrer die sogenannten «Extraspieler» in Frage, die mit dem Team nach Sotschi gereist sind, aber wieder abreisen müssen, wenn die NHL-Spieler einrücken - immer in der Annahme, dass sich kein weiterer Akteur verletzt. Das sind in der Verteidigung Eric Blum (Kloten Flyers), Patrick Geering (ZSC Lions), Robin Grossmann (Davos), Tim Ramholt (Zug), und Patrick von Gunten (Kloten Flyers). Das Quintett wird ebenso wie Torhüter Lukas Flüeler (ZSC Lions) sowie die Stürmer Julian Walker (Lugano) und Benjamin Plüss (Fribourg) gegen Russland spielen.

Gestern (Freitag) absolvierten die Schweizer ihre erste Einheit seit der Ankunft am Schwarzen Meer nicht in der Trainingshalle, sondern im imposanten Bolschoi Ice Dome, in dem die Schweizer den Grossteil ihrer Spiele absolvieren werden. Simpson zeigte sich zufrieden mit dem Training. Besonders gefielen ihm die «Extraspieler»: «Sie arbeiten sehr hart und pushen die selektionierten Spieler. Das zeigt einfach einmal mehr, wie gut der Spirit in dieser Gruppe ist.»

(ww/Si)

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