Eiszeit in der Schweiz - normale Erscheinung
publiziert: Freitag, 9. Jan 2009 / 11:20 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Jan 2009 / 15:09 Uhr

Bern - Seit Ende Dezember haben frostige Temperaturen die Schweiz fest im Griff. Diese Kältewelle stellt für die Meteorologen bisher nur «eine normale winterliche Witterungserscheinung» dar. Das Ende der Eiszeit ist aber noch nicht in Sicht.

Für die kommenden Tage rechnet MeteoSchweiz im Flachland mit klaren Nächten und noch tieferen Werten. (Archivbild)
Für die kommenden Tage rechnet MeteoSchweiz im Flachland mit klaren Nächten und noch tieferen Werten. (Archivbild)
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Gemäss Angaben von MeteoSchweiz liegen die Temperaturen seit dem Stephanstag in der Schweiz bis zu 7 Grad unter dem langjährigen Mittel.

Unterbrochen wurde die Zahl der Tage mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Mittelland lediglich am Neujahrstag.

Am 2. Januar kletterte die Temperatur an einzelnen Messstellen entlang der nördlichen Schweizer Grenze noch einmal ganz knapp über null Grad. Der Grossteil des Mittellandes erlebt aber nun den achten Eistag in Folge.

Auch dies weist noch nicht auf einen überdurchschnittlichen Winter hin. Im Schnitt dauern solche Kälteperioden jeweils sieben bis neun Tage.

Selbst die morgendlichen Tiefstwerte sind nach Ansicht der Meteorologen nicht aussergewöhnlich. Die Werte sanken in den Niederungen wegen der Hochnebeldecke bisher nur punktuell unter die Minus-10-Grad-Marke.

(Noch) keine Rekorde

Mit Temperaturen um minus 25 Grad lagen die Temperaturen der kältesten Orte der Schweiz noch weit entfernt von den absoluten Rekordwerten. Rekordhalter in der Schweiz ist seit dem 12. Januar 1987 La Brévine im Neuenburger Jura, wo minus 41,8 Grad gemessen wurden.

Diesen Winter wurden im «Sibirien der Schweiz» als Tiefstwert lediglich minus 25,8 Grad registriert. Noch kälter war es in Samedan im Engadin, wo minus 26,6 Grad gemessen wurde. Am 6. Januar 1985 war es dort minus 36,9 Grad kalt.

Am Wochenende ändert sich an der Wetterlage vorerst noch wenig. Die Hochnebeldecke sinkt zwar etwas ab und lockert sich teilweise auch auf, an vielen Orten bleibt es im Mittelland aber weiter kalt und grau, wie SF Meteo mitteilte.

In der Höhe geht es am Wochenende mit viel Sonnenschein weiter, oft ist es sogar wolkenlos und oberhalb der Hochnebelschicht wird es markant milder. Im Norden muss man bis Mitte der kommenden Woche auf eine Wetteränderung warten.

(bert/sda)

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