Elf Kantone führen Tempo 80 ein
publiziert: Freitag, 3. Feb 2006 / 19:30 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Feb 2006 / 12:22 Uhr

Luzern - In den sechs Zentralschweizer Kantonen gilt wegen der hohen Feinstaubbelastung ab sofort Tempo 80.

Die Tempolimite sei nur eine Massnahme von vielen, hiess es.
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Zürich, Bern, Aargau, Baselland und Solothurn führten diese Tempolimite auf Samstagmorgen hin ein. Andere Kantone setzen auf Freiwilligkeit.

Am schnellsten reagierte am Freitag Zug. Kurz vor Mittag wurde Tempo 80 verfügt. Am Nachmittag zogen Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden nach. Die Temporeduktion ist auf maximal acht Tage beschränkt.

Umrüstung der Signalisation

Die Mittelland-Kantone Zürich, Bern, Aargau, Baselland und Solothurn verhandelten bis am frühen Abend, ehe sie nachzogen. Wie die bernische Volkswirtschaftsdirektorin Elisabeth Zölch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte, wird am Samstagmorgen mit der Umrüstung der Signalisation begonnen.

Zölch betonte, dass ein Alleingang des Kantons Bern keinen Sinn gemacht hätte. Laut der Zürcher Baudirektion wird die Sofortmassnahme in Absprache aller fünf Kantone wieder aufgehoben, sobald die Feinstaubbelastung markant sinkt.

Die bernische Regierung beschloss zudem, dass Holzfeuerungen, die nicht allein zur Raumheizung und zur Erzeugung von Prozesswärme dienen, nicht mehr betrieben werden dürfen. Dies betrifft insbesondere offene und geschlossene Cheminées sowie Cheminée- und Schwedenöfen.

Aktionsplan gegen Feinstaub

Die Zentralschweizer Umweltschutzdirektorenkonferenz forderte in einem Brief den Bundesrat auf, den Aktionsplan gegen Feinstaub von Bundespräsident Moritz Leuenberger nun unverzüglich umzusetzen.

Andere Kantone und Städte setzen dagegen auf Freiwilligkeit. Die Kantone Genf und Waadt beschränkten sich auf Ratschläge wie mässiges Heizen und vernünftiges Fahren. Die Regierung des Kantons St. Gallen erachtet kurzfristige Massnahmen als nicht genügend wirksam. Im relativ hochgelegenen Appenzellerland ist Feinstaub kein Thema.

Die Feinstaubbelastung sank leicht. Dennoch wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter an 9 von 13 Messorten teilweise bei weitem überschritten.

(bert/sda)

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