Elfriede Jelinek ist Vatikan ein Dorn im Auge

publiziert: Samstag, 16. Okt 2004 / 21:23 Uhr

Rom - Der Vatikan ist unzufrieden mit der Auszeichnung der österreichischen Autorin Elfriede Jelinek und anderer Schriftsteller mit dem Literaturnobelpreis. Laut der Zeitung des Vatikans befindet sich der Preis in einem Degenerierungsprozess.

Vatikan verteilt unchristliche Seitenhiebe.
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Es stelle sich die Frage, ob der Preis immer noch der gerechten Ehrung einer Person dient, die grosse Verdienste und internationales Renommée erwerben konnte, oder aber nur dazu dient, die öffentliche Aufmerksamkeit auf Autoren zu lenken, denen das nicht selbst gelang oder die dies nicht durch Mässigung erreichen wollten, schreibt die die vatikanische Tageszeitung Osservatore Romano weiter.

In einem deutlichen Seitenhieb auf Jelinek mutmasste die Zeitung, dass auch Menschen, die von Platzangst befallen sind, anscheinend besonders für den Preis qualifiziert seien. Jelinek hatte immer wieder gesagt, dass sie Furcht vor der Gesellschaft hat und Menschenmengen scheut. Den Nobelpreis will sie nicht persönlich in Stockholm entgegennehmen.

(sl/sda)

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