England gegen Schweden 34 Jahre ohne Sieg

publiziert: Freitag, 31. Mai 2002 / 16:01 Uhr / aktualisiert: Freitag, 31. Mai 2002 / 18:37 Uhr

Seoul - Am Sonntag werden die Fussball-Fans ein erstes Mal hart gefordert. Gleich vier Spiele stehen auf dem Programm, ab 07.30 Uhr MEZ gehts los mit dem Kicker-Marathon. Vor allem die Partien der Gruppe F, eine Poule ohne echten Aussenseiter, versprechen Spannung.

Queen Elizabeth II feiert am Sonntag auf Schloss Windsor ihr 50- jähriges Kronjubiläum -- und sie hat einen Wunsch: Im Auftrag ihrer Majestät soll das englische Team mit dem genesenen Superstar David Beckham gegen Schweden endlich wieder einmal gewinnen. Seit 34 Jahren haben die Engländer gegen die Skandinavier nicht mehr triumphieren können. Der letzte Vergleich letzten November endete mit einem 1:1. Im japanischen Saitama (Spielbeginn 07.30 Uhr MEZ) wollen die Engländer gegen den WM-Dritten von 1994 nun endlich zuschlagen.

Zuversicht bereitet vor allem die Rückkehr von Beckham, dessen gebrochener Mittelfuss für Wochen die Schlagzeilen auf der Insel beherrschte. «Er hat eine Waffe, die sonst kein anderer besitzt -- alle Welt kennt seine Schusstechnik», meinte der zu Beckhams Bewachung abgestellte Schwede Teddy Lucic. Der Verteidiger von AIK Stockholm zeigte sich aber bereits vor dem ersten Pfiff beeindruckt: «Ehrlich gesagt weiss ich nicht, wie ich ihn stoppen soll.»

Argentiniens Qual der Wahl

Das zweite Spiel der Gruppe F, Argentinien - Nigeria, findet in Ibaraki (11.30 Uhr) statt. Im Lager der Südamerikaner beschäftigte man sich kaum mit dem Gegner. Vielmehr quälte sich Trainer Marcelo Bielsa mit der Frage, welchen Mittelstürmer der Extraklasse er am Sonntag in Ibaraki auf die Bank setzt. Gabriel Batistuta oder Hernan Crespo? «Ich weiss noch nicht, wer spielt», liess Bielsa die Entscheidung offen. Crespo, mit neun Toren in der Qualifikation erfolgreichster Schütze, meldete seine Ansprüche deutlich an: «Ich bin der Beste auf meiner Position.»

Die Argentinier hatten in der Vergangenheit mit afrikanischen Teams aber schon mehrfach ihre Probleme. 1990 in Italien verlor man mit Diego Maradona das Eröffnungsspiel gegen Kamerun 0:1, und 1996 setzte es im Final der Olympischen Spiele in Atlanta eine 2:3- Niederlage ab -- gegen Nigeria. Im Tor der Nigerianer steht wie gewohnt Ike Shorunmu, der die abgelaufene Saison beim FC Luzern zwischen den Pfosten stand.

Spanien seit 52 Jahren ohne Startsieg

Captain Fernando Hierro von Champions-League-Sieger Real Madrid hat die Partie gegen Slowenien nicht von ungefähr zum «Schlüsselspiel» erklärt. Die Spanier wollen endlich mit einem Sieg zu einer WM-Endrunde starten. Seit 52 Jahren ist ihnen das nicht nicht mehr gelungen. Vor vier Jahren in Frankreich bahnte sich mit dem 2:3 gegen Nigeria das Vorrunden-Aus an. Im südkoreanischen Gwangju (13.30 Uhr) treffen die Spanier auf Endrunden-Debütant Slowenien, der in der Qualifikation die Schweiz hinter sich gelassen hat.

Die Erwartungen in Spanien sind hoch -- wie immer. Nur erfüllt wurden sie noch nie. Ihre Klubs spielen in Europas Fussball eine herausragende Rolle, aber an einer WM war Spanien noch nie unter den ersten 3. Trainer José Antonio Camacho kann auf das komplette Kader zurückgreifen. Ob allerdings der wiedergenesene Fernando Morientes neben Raul ein Real-Sturmduo bilden wird, ist unwahrscheinlich. Camacho gibt vermutlich Diego Tristan von La Coruna eine erste Chance.

Koumantarakis vor erstem WM-Spiel

Mit einem gewichtigen Handicap geht Paraguay in Südkoreas Hafenstadt Busan in die Partie gegen Südafrika (09.30 Uhr). Die Südamerikaner müssen ohne ihren exzentrischen Goalie José Chilavert antreten. Der 36-Jährige hat in der Qualifikation Brasiliens Roberto Carlos angespuckt und ist deswegen noch für eine Partie gesperrt.

Südafrika vertraut im Sturm voraussichtlich auf die Qualitäten von Basels George Koumantarakis. Teboho Mokoena, letzte Saison noch bei St. Gallen im Einsatz, wird nicht in der südafrikanischen Startelf erwartet.

(kil/sda)

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